<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-19486186</id><updated>2011-07-08T01:25:48.078Z</updated><category term='Böhl 2010'/><category term='Literatur'/><category term='alte Beiträge'/><category term='Zitat'/><category term='Böhl'/><category term='Institutio'/><title type='text'>Reformierte Theologie</title><subtitle type='html'>Lesetagebuch zu reformierter Literatur</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://reformiert.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>42</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19486186.post-6893442230218029235</id><published>2011-03-29T14:37:00.000Z</published><updated>2011-03-29T14:37:42.735Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Böhl'/><title type='text'>Eschatologie: der Mensch lebt nach dem Tod weiter</title><content type='html'>Eduard Böhl, Dogmatik § 83.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass nach dem Tode das Leben nicht vorbei ist, erschliesst sich daraus, dass der Mensch als Gottes Ebenbild geschaffen wurde. Die Seele beider, des Gottlosen und des Gerechten, werden niemals sterben. Der Tod wird die grundlegende Beziehung zwischen Gott und dem Menschen allerdings nicht mehr ändern, sondern er wird für immer das festmachen, was der Mensch zu Lebzeiten begonnen hat (2Kor 5,10).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am deutlichsten wird der Unterschied der Ewigkeit des Gottlosen und des Gerechten im Gleichnis des reichen Mannes und dem armen Lazarus gezeigt (Luk 16,19-31). Der reiche Mann leidet Qualen. Diese Qualen kommen daher, weil der Gottlose für ewig von Gott geschieden wird.&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Den Zustand des Todes empfinden die Gottlosen nach dem Verlust ihres Leibesorganes um so drückender, als ihnen jetzt das Gegengewicht des Sichtbaren fehlt. Was ihnen schon immer eignete, die Gottentfremdung oder der geistliche Tod, das enthüllt sich jetzt, nachdem ihnen das Licht des irdischen Lebens fehlt, in erschreckender Weise – und so werden sie jetzt vollends zu höchst unseligen Wesen.&lt;/blockquote&gt;Der arme Lazarus lebt in ewiger Glückseligkeit. Diese Seligkeit unterscheidet sich von der Freude, die die Kinder Gottes bereits auf Erden erleben, dadurch, dass sie völlig ungetrübt sein wird.&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Da ist zu sagen: dass diese Trennung der Seele vom Leibe immer noch ein Minus an Seligkeit einschliesst, weil sie ein Überbleibsel aus der ersten Sünde ist. Seit dem Sündenfall trennte sich im Tode der Leib von der Seele, und erst, wenn beide wiedervereint Gott loben, wird die letzte Spur jenes schweren Falles ausgewischt sein.&lt;/blockquote&gt;Die Gerechten erwarten mit freudiger Zuversicht die ewige Glückseligkeit, die für sie gleich nach dem überstandenen Todeskampf beginnen wird (Luk 23,43).&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19486186-6893442230218029235?l=reformiert.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiert.blogspot.com/feeds/6893442230218029235/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2011/03/eschatologie-der-mensch-lebt-nach-dem.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/6893442230218029235'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/6893442230218029235'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2011/03/eschatologie-der-mensch-lebt-nach-dem.html' title='Eschatologie: der Mensch lebt nach dem Tod weiter'/><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19486186.post-4079694035675547317</id><published>2011-03-28T17:12:00.001Z</published><updated>2011-03-28T17:13:20.230Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Böhl'/><title type='text'>Die Eschatologie: Einleitung</title><content type='html'>Eduard Böhl, Dogmatik § 82&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Eschatologie ist die Lehre von den letzten Dingen. Hier werden die Lehrpunkte behandelt, die den Abschluss der Welt nach Gottes Plan und Ratschluss betreffen. Dazu gehören die Wiederkunft Christi, die Auferweckung der Toten, der Ruf zum jüngsten Gericht und die ewige Seligkeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Böhl schreibt von einer heilsamen Betrachtung der letzten Dingen, vor allem auch für die, die sich daran ärgern, dass es die Gottlosen auf der Erde oft viel besser haben (Ps 73). Leider wird gerade mit diesen Lehrpunkten nur allzu oft Spekulation betrieben und die Sensationslust angeregt, statt echten Trost und Hoffnung zu vermitteln.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19486186-4079694035675547317?l=reformiert.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiert.blogspot.com/feeds/4079694035675547317/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2011/03/die-eschatologie.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/4079694035675547317'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/4079694035675547317'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2011/03/die-eschatologie.html' title='Die Eschatologie: Einleitung'/><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19486186.post-2605318104571634033</id><published>2010-05-04T13:01:00.000Z</published><updated>2010-05-04T13:01:20.009Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Böhl 2010'/><title type='text'>Gegen die Spekulation über die Dreieinigkeit</title><content type='html'>Eduard Böhl, Dogmatik § 18.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur aus der Schrift kann entnommen werden, dass Gott ein dreieiniger Gott ist. Jede menschliche Spekulation wird an der Wahrheit vorbei führen. Bis heute ist noch kein entsprechender Vergleich gefunden worden, der das Geheimnis der Dreieinigkeit lüften und Gottes Wesen umfassend erklären könnte. Wenn dem Menschen dies gelingen würde, müsste er über Gott stehen. Um einen Gegenstand völlig beurteilen zu können, muss man ihn beherrschen. Wenn das gelingen würde, hätte Gott aufgehört Gott zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erst wenn Gottes Ratschluss vollkommen erfüllt ist und er die Seinen zu sich nehmen wird, wird das grosse Geheimnis verschwinden und der Schöpfer für immer mit seinen Geschöpfen verbunden bleiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Bis dahin ziemt uns der Glaube. Um also sicher zu gehen, und damit man gegen uns nicht den Vorwurf erhebe: wir hätten nur philosophisch klingende Worte gemacht, um nicht geradezu schweigen zu müssen über dieses Mysterium, so halten wir uns einfach an die heilige Schrift, die uns eine Zusammenstellung der Zeugnisse über diese übersinnliche Tatsache an die Hand gibt - aber wir lassen die Spekulation fahren.&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19486186-2605318104571634033?l=reformiert.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiert.blogspot.com/feeds/2605318104571634033/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2010/05/gegen-die-spekulation-uber-die.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/2605318104571634033'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/2605318104571634033'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2010/05/gegen-die-spekulation-uber-die.html' title='Gegen die Spekulation über die Dreieinigkeit'/><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19486186.post-5060613834879790065</id><published>2010-03-29T13:32:00.001Z</published><updated>2010-03-29T13:33:43.501Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Böhl 2010'/><title type='text'>Einleitung in die Lehre der Dreieinigkeit</title><content type='html'>Eduard Böhl, Dogmatik § 17.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gott ist für den Menschen unerreichbar. Kein Mensch hat ihn je gesehen. In den Erinnerungen an den Bundesschluss hält Mose ausdrücklich fest, dass das Volk damals keine Gestalt gesehen hat (5. Mose 4,15). Gerade aus dieser Tatsache folgt das Gebot, sich kein Bild oder Gleichnis von Gott zu machen. Der Mensch hat schlicht keinen Anhaltspunkt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieser Tatsache scheinbar entgegen stehen Stellen, die von Menschen berichten, die Gott sahen. Mose durfte hinter Gott herschauen (2. Mose 34). Hagar erkannte im Engel, der ihr begegnete, den ewigen Gott. Genauso wussten Abraham und Lot offensichtlich, dass der Mann, der sie besuchte, Gott selbst ist. Gott ist für den Menschen unsichtbar, kommt ihm aber entgegen und nimmt in Raum und Zeit Gestalt an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch deutlicher wird dies im neuen Testament. der Messias tritt auf und wird Gott genannt. Der Sohn ist der, der von Ewigkeit her beim Vater war. Nun kommt er in diese Welt und begegnet Menschen in einer ganz bestimmten Zeit. In Jesus war die unaussprechliche Herrlichkeit des Vaters zu sehen.&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;«Wir werden somit auf einen Unterschied hingewiesen, der in dem göttlichen Wesen sich bemerkbar macht; ein Unterschied, der eine Mehrheit von Personen hervorhebt. Wäre das göttliche Wesen eine abstrakte Eins, so könnte kein solcher Widerspruch stattfinden, wonach Gott einerseits verborgen, unmitteilbar und über alle Schranken erhaben ist, und andererseits doch in die Erscheinung hinaustritt und zwar auf so mannigfaltige Weise.»&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ein unitarisches System (ein Gott und eine Person), wie ihn der Islam oder erstaunlicherweise das Judetum lehrt – erstaunlich darum, weil ja gerade das alte Testament zahlreiche Hinweise auf die Dreieinigkeit Gottes erhält –, kann unmöglich das Wesen beschreiben, wie es uns in der Schrift begegnet. Jener falsch verstandene Monotheismus, in dem nur ein Gott ist, der sich selbst vollkommen genügt, macht eine Begegnung und vor allem eine Beziehung von Gott zum Menschen unmöglich. Gott wäre dann ein geschlossenes Wesen, mit dem es keine Berührungspunkte gibt. Gerade anders spricht die Bibel von Gott und seinem Wesen. Er ist der, der sich herablässt, um seinen Geschöpfen zu begegnen.&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;«Die unendliche Herablassung und Menschenfreundlichkeit, die tiefste Erniedrigung bei aller Absolutheit und Unveränderlichkeit, die Bereitschaft zu dienen und zu helfen, die der biblische Gott besitzt, bei aller Allgenugsamkeit, zeugt von einer unendlichen Fülle des Lebens in dem Gott der Bibel.»&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;Nur durch die Lehre der Trinität ist es möglich, dass Gott als Erhalter und Retter in die Weltgeschichte tritt. Nur darum kann der Mensch hoffen, dass der ewige Herr, der Schöpfer aller Dinge, sich um ihn kümmert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Schluss betont Böhl, dass wir in allerdings von der Dreieinigkeit nichts wissen, als das was uns in der Schrift offenbart wird. Unsere Schwierigkeit einen solchen dreieinen Gott zu denken, zeigt gerade, dass diese Lehre undenkbar ist – sich kein Mensch zurechtlegen könnte. Hier offenbart sich der unsichtbare Gott und der Mensch muss seine eigenen Gedanken und Anschauungen demütig zurücknehmen. Alles, was er sich zurechtlegen könnte, alles womit er die Dinge definiert, wird nie ausreichen, um das Geheimnis des göttlichen Wesens zu lüften.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19486186-5060613834879790065?l=reformiert.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiert.blogspot.com/feeds/5060613834879790065/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2010/03/einleitung-in-die-lehre-der.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/5060613834879790065'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/5060613834879790065'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2010/03/einleitung-in-die-lehre-der.html' title='Einleitung in die Lehre der Dreieinigkeit'/><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19486186.post-8036077869848339528</id><published>2010-03-17T09:33:00.001Z</published><updated>2010-03-17T09:33:00.556Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Böhl 2010'/><title type='text'>Gottes Wesen: die Heiligkeit Gottes</title><content type='html'>Eduard Böhl, Dogmatik § 16.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Deine Augen sind zu rein, als dass du Böses ansehen könntest. (Habakuk 1,13).&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Der hebräische Grundbegriff für Heiligkeit ist Reinheit. Dieser Zustand wird in der Schrift mit vielen Worten umschrieben: glänzend, hell, oder mit Licht oder Feuer verglichen. Gott ist der einzige absolut Heilige.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus dieser Wesensart folgert die Schrift, dass der Heilige gar nicht anders kann, als das Reine, das Licht und das Leben zu lieben. Damit ist er natürlicherweise von allem getrennt, was diesen Dingen entgegensteht. Wo Licht ist, da kann es keine Finsternis geben. Wenn Gott Menschen zu sich und seiner Heiligkeit ruft (Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig, der Herr, euer Gott. 3. Mose 19,2.), ist das ein weiteres Zeichen seiner Liebe, weil er weiss, dass niemand in Unreinheit leben kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wo der Mensch sich der göttlichen Forderung zur Heiligkeit widersetzt, entwickeln sich bei Gott drei Affekte.&lt;br /&gt;&lt;ol&gt;&lt;li&gt;Der Zorn Gottes. «Die an sich so wohltätige Eigenschaft erweist sich, indem sie beim Menschen auf Widerstand stösst, als eine unwiderstehliche, alles vor sich niederwerfende und gleichsam versengende Eigenschaft.»&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Die Eifersucht Gottes. Die reine Eifersucht Gottes ist nichts anderes als «stark erregte Liebe, die im Interesse des Geschöpfes selber die Sünden der Untreue und Bundbrüchigkeit nicht übersehen kann».&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Die Reue Gottes. Als Gott die Bosheit der Menschen sah, reute es ihn, dass er sie gemacht hatte (1. Mose 6,5f). «Er hebt wieder auf, was er zuerst geschaffen - aber mit heiliger Entrüstung. Diese Entrüstung über die Feinde ist an dem Höhegrad ihres Widerstandes zu bemessen - das äusserste geschieht von Seiten Gottes, weil jene des äusserste gewagt.»&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;&lt;blockquote&gt;«Es entseht hier die Frage, ob Zorn, Eifersucht und Reue nicht Affekte seien, die Gottes unwürdig sind, speziell, ob sie nicht mit der Liebe streiten? Wir antworten: Weil Gott liebt, deshalb zürnt er auch und kann es nicht ruhig ansehen, wenn Menschen seine Gebote übertreten; sein Zorn über die Sünde bezweckt der Kreaturen Glück und Heil; er ruft sie zur Ordnung kurz zum Gesetz zurück. Sein Zorn ist Liebe. Die völlige Apathie (d.h. Abwesenheit des Zorns) würde das Gegenteil der Liebe sein - Gleichgültigkeit nämlich.»&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19486186-8036077869848339528?l=reformiert.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiert.blogspot.com/feeds/8036077869848339528/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2010/03/gottes-wesen-die-heiligkeit-gottes.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/8036077869848339528'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/8036077869848339528'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2010/03/gottes-wesen-die-heiligkeit-gottes.html' title='Gottes Wesen: die Heiligkeit Gottes'/><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19486186.post-7658223857460631567</id><published>2010-03-15T18:38:00.001Z</published><updated>2010-03-15T18:39:34.401Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Böhl 2010'/><title type='text'>Gottes Wesen: die Gerechtigkeit Gottes</title><content type='html'>Eduard Böhl, Dogmatik § 15.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Ich aber will schauen dein Antlitz in Gerechtigkeit, ich will satt werden, wenn ich erwache, an deinem Bilde. (Psalm 17,15).&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Das Wort Gerechtigkeit stammt von Begriffen wie Wahrheit, Geradheit und Billigkeit. Wo Gerechtigkeit herrscht, sind alle Verhältnisse ausgeglichen. Das kann daran deutlich gemacht werden, dass Gott falsche Gewichte hasst: sie sind ein Werkzeug des Ungleichgewichts. Gerade darum kann Gott die Sünde des Menschen nicht ungestraft lassen, sondern muss Gerechtigkeit aufrichten.&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Die Gerechtigkeit ist eine höchst preisenswerte, herrliche Eigenschaft, eine Eigenschaft ohne welche das Universum sein Gleichgewicht verlieren und alles in ein Chaos sich verwandelt müsste. Ohne das Walten der Gerechtigkeit gäbe es keinen Abstand zwischen Gott und Menschen; keinen Unterschied zwischen gut und böse; es gäbe kein Gesetz, keine Schranke, keine Ordnung; alles würde ins Chaos zurücksinken, in dem Gottes Walten ganz unerkennbar werden würde.&lt;/blockquote&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die Liebe kann nicht ausserhalb dieser Gerechtigkeit stehen. Das dem so ist, sehen wird daran, dass Jesus seine Jünger auffordert ihn zu lieben, indem sie seine Gebote halten (Joh 14,15.21). Auch bei der Vergebung, wird diese göttliche Gerechtigkeit sichtbar. Für echte Vergebung braucht es eine Genugtuung; die Schuld muss tatsächlich bezahlt werden. In der Vergebung, wie sie die Bibel lehrt, reichen sich Gerechtigkeit und Liebe die Hand, weil Gott Genugtuung fordert und sie selbst leistet. Er sorgt für den Ausgleich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gott handelt nicht lieblos, wenn er den Sünder bestraft und sich von ihm trennt. Der sündige Mensch selbst könnte den heiligen Gott nicht ertragen - er widerspricht seinem Wesen. Darum schickte Gott die ersten Menschen von sich weg, damit sie weg von ihm, wieder zu ihm zurückfinden können. Dieses Zurückfinden überlässt er nicht dem Zufall, sondern gibt ihnen sein Wort, das ihnen den Weg zurück weist. &lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Dass nun selbst die durch Gottes gerechtes Gericht den Ungläubigen diktierte Verdammnis nicht von einem Gott herstammt, der lediglich gerecht wäre auf Kosten der Liebe, dies muss gleichfalls deutlich sein. Die Liebe wird sich, eben weil sie Liebe ist, von demjenigen fernhalten müssten, der sie beharrlich zurückweist und dem dem sie unerträglich sein würde; sie kann sich nicht aufdringen. Dem Gottlosen aber wäre die Liebe Gottes weit unerträglicher, als selbst die Qualen der Hölle.&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19486186-7658223857460631567?l=reformiert.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiert.blogspot.com/feeds/7658223857460631567/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2010/03/gottes-wesen-die-gerechtigkeit-gottes.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/7658223857460631567'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/7658223857460631567'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2010/03/gottes-wesen-die-gerechtigkeit-gottes.html' title='Gottes Wesen: die Gerechtigkeit Gottes'/><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19486186.post-3405837651883597059</id><published>2010-03-11T19:38:00.000Z</published><updated>2010-03-11T19:38:07.092Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Böhl 2010'/><title type='text'>Gottes Wesen: die Liebe Gottes</title><content type='html'>Eduard Böhl, Dogmatik § 14.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Wer nicht liebt, der kennt Gott nicht; denn Gott ist die Liebe.&lt;br /&gt;1. Johannes 4,8&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Die Liebe ist die göttliche Eigenschaft, mit der sich Gott zum Menschen hinwendet, um sich mit ihm zu verbinden. Diese Liebe ist völlig frei und steht unter keinem Zwang. Gott ist in sich selbst vollselig. In absoluter Freiheit fasst er den Entschluss, auf sein gefallenes Geschöpf zuzugehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Der göttliche Ratschluss, den Gott in Christus gefasst hat, gibt der Liebe erst ihr Objekt. Wir finden Christus nicht zufällig am Wege der Menschheit stehen, sondern in Christus ist der Ratschluss von Ewigkeit her gefasst.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Gerade darum wird die Liebe von keiner anderen Eigenschaft eingeschränkt. Wo liebende Menschen parteiisch werden, bleibt Gott frei. Wo Liebe Menschen blind macht, bleibt Gott gerecht. Gottes Liebe ist selbst heilig und gerecht. Darum sorgt die Liebe Gottes für den Menschen zuerst für Gerechtigkeit - erst dadurch kann das Geschöpf mit dem Schöpfer in Verbindung treten und bei ihm bleiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Gott ist auch als Liebender gerecht und heilig. Derselbe, welcher liebt, der ganz Liebe ist, erweist sich auch - ohne an seinem liebenden Wesen Einbusse zu erleiden -- als den Gerechten und Heiligen. So allein kommt ein richtiges Verhältnis zwischen den einzelnen Eigenschaften zustande.&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19486186-3405837651883597059?l=reformiert.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiert.blogspot.com/feeds/3405837651883597059/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2010/03/gottes-wesen-die-liebe-gottes.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/3405837651883597059'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/3405837651883597059'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2010/03/gottes-wesen-die-liebe-gottes.html' title='Gottes Wesen: die Liebe Gottes'/><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19486186.post-710603436422357968</id><published>2010-03-09T08:34:00.001Z</published><updated>2010-03-09T08:35:33.273Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Böhl 2010'/><title type='text'>Gottes Wesen: die Weisheit Gottes</title><content type='html'>Eduard Böhl, Dogmatik § 13&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Dem Gott, der allein weise ist, sei Ehre durch Jesus Christus in Ewigkeit! Amen.&lt;br /&gt;Röm 16,27&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Die Weisheit Gottes wird an zwei Dingen deutlich. Zum ersten an seiner Schöpfung und seiner Regierung der Welt. Hiob, der Gottes Wirken in seinem Leben nicht verstand, wurden von Gott die Wunder und Rätsel der Natur vor Augen geführt (Hiob 38-41). Die menschliche Weisheit muss vor Gottes Plan und Ratschluss kapitulieren. Am Ende des Gespräches mit dem Allmächtigen bekennt Hiob (Hiob 42,2-4): "Ich erkenne, dass du alles vermagst, und nichts, das du dir vorgenommen, ist dir zu schwer. 'Wer ist der, der den Ratschluss verhüllt mit Worten ohne Verstand?' Darum hab ich unweise geredet, was mir zu hoch ist und ich nicht verstehe. 'So höre nun, lass mich reden; ich will dich fragen, lehre mich!'" Zweitens wir Gottes Weisheit in der Erlösung sichtbar. Gott trifft die richtigen Massnahmen und ergreift die richtigen Mittel, um die gefallene Welt zu einem würdigen Ziel zu führen. Aus der Weisheit Gottes kommen alle seine Pläne. Sie sind alle vollkommen und werden immer zur Ehre des Herrn dienen. Diesen weisen Ratschluss zum Heil der Menschen preist Paulus, wenn er schreibt (Röm 11,33): "O welch eine Tiefe des Reichtums, beides, der Weisheit und der Erkenntnis Gottes! Wie unbegreiflich sind seine Gerichte und unerforschlich sind seine Wege!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Auch die Weisheit zeigt, was Gott kann; sie ist ein Gradmesser für die Macht Gottes, eine Gott verherrlichende Eigenschaft. …&amp;nbsp;Unter diese Weisheit haben wir uns zu beuten und dürfen nicht mit Gott rechten, wenn seine Wege uns dunkel erscheinen. Unsere Gedanken sind nicht Gottes Gedanken. Jes 55,8.9.&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19486186-710603436422357968?l=reformiert.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiert.blogspot.com/feeds/710603436422357968/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2010/03/gottes-wesen-die-weisheit-gottes.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/710603436422357968'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/710603436422357968'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2010/03/gottes-wesen-die-weisheit-gottes.html' title='Gottes Wesen: die Weisheit Gottes'/><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19486186.post-4322294767694085131</id><published>2010-03-03T10:09:00.001Z</published><updated>2010-03-03T10:09:00.312Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Böhl 2010'/><title type='text'>Gottes Wesen: die Allwissenheit Gottes</title><content type='html'>Eduard Böhl, Dogmatik § 12&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Herr, du erforschest mich und kennest mich. Ich sitze oder stehe auf, so weisst du es; du  verstehst meine Gedanken von ferne.&lt;br /&gt;Ps 139,1-2&lt;/blockquote&gt;Gottes Geist erforscht alle Dinge. Ihm ist vollkommen offenbar, was zu jeder Zeit und an jedem Ort vor sich geht. Er sieht den Grund für alle Geschehnisse. Allerdings nimmt das Wissen Gottes nicht zu, weil er alles sieht und beobachtet. Er weiss es schon bevor es passiert. So geht auch die Allwissenheit weit über jedes menschliche Begreifen hinaus. Sogar was in Gott selbst ist, der unzugänglichste Ort für den Menschen und seinen Geist, ist Gottes Geist nicht verborgen. Er (er)kennt den ewigen Ratschluss der Gottheit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gerade am Gedanken des Ratschlusses scheitert das menschliche Denken immer wieder, weil wir nicht begreifen können, wie die Freiheit der Geschöpfe und der Wille des Schöpfers zusammengehen können. Die Philosophen schwanken zwischen Determinismus, der Lehre, dass alles bereits festgesetzt ist und dem freidenkenden Deismus, der eine solche Leitung absolut ablehnt. Beide Seiten entsprechen aber weder Gottes Ehre noch der biblischen Offenbarung.&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Wir Christen haben einen allwissenden Gott und rühmen uns seiner auf Grund der Erfahrungen und Führungen, die allesamt so fein angelegt sind, dass nur ein allwissender, allgegenwärtiger und allmächtiger Gott Urheber derselben sein kann. Die Einsicht des Christen ist eine Einsicht des Glaubens und bringt eine Gewissheit mit sich, die weit über alle philosophische Gewissheit hinausgeht.&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19486186-4322294767694085131?l=reformiert.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiert.blogspot.com/feeds/4322294767694085131/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2010/03/gottes-wesen-die-allwissenheit-gottes.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/4322294767694085131'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/4322294767694085131'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2010/03/gottes-wesen-die-allwissenheit-gottes.html' title='Gottes Wesen: die Allwissenheit Gottes'/><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19486186.post-82012580630649510</id><published>2010-03-01T17:52:00.002Z</published><updated>2010-03-01T17:53:26.617Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Böhl 2010'/><title type='text'>Gottes Eigenschaft: Die Allgegenwart</title><content type='html'>Eduard Böhl, Dogmatik § 11.&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir. (Ps 139,5).&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;Gottes Allgegenwart ist die Macht Gottes, vermöge welcher es keinen Punkt im Weltall geben kann, der ihn aus- oder einschlösse. Über allen Gegensätzen von fern und nah, von ausserhalb und innerhalb steht Gott erhaben da.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Die Bibel führt diesen Gedanken an verschiedenen Stellen aus. Besonders beachtenswert ist dabei der 139. Psalm. Dort denkt David zum einen ausführlich über die Allgegenwart Gottes nach und zieht auch die praktischen Konsequenzen dieser Lehre: kein Mensch kann Gott entfliehen, dem Wirken des Allmächtigen eine Schranke setzen, oder dessen Gegenwart beschränken.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das menschliche Nachdenken über diese Wesensart, wie es in der Philosphie geschieht, ist beschränkt. Entweder begrenzt man Gott auf die Art, dass er der Gegenwart des Menschen gegenübersteht - sich der Mensch der Gegenwart Gottes entziehen kann und von ihr getrennt ist. Diese Gedanken führen zu einem Dualismus. Auf der einen Seite steht Gott und auf der anderen seine Geschöpfe. Oder man folgt dem Gedanken, dass Gott überall und in allem ist und endet in einem Pantheismus, der Gott überall einsperrt. Für den Menschen soll es reichen der biblischen Offenbarung zu folgen, die sagt, dass in Gott alles ist und alles aus ihm lebt, ohne jedoch auf die Dinge beschränkt zu sein. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch die biblische Offenbarung ist in diesem Punkt beschränkt, weil sie nicht jede Frage, die unser gewitzter Geist stellt, beantwortet. Böhl hält fest, dass die Offenbarung zur Lehre, zur Rüge, zur Besserung und zur Zucht in der Gerechtigkeit gegeben ist (2Tim 3,16). Was darüber hinausgeht, übergeht die Schrift.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19486186-82012580630649510?l=reformiert.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiert.blogspot.com/feeds/82012580630649510/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2010/03/gottes-eigenschaft-die-allgegenwart.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/82012580630649510'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/82012580630649510'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2010/03/gottes-eigenschaft-die-allgegenwart.html' title='Gottes Eigenschaft: Die Allgegenwart'/><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19486186.post-5253276693408052374</id><published>2010-02-23T07:33:00.003Z</published><updated>2010-02-23T07:33:00.155Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Böhl 2010'/><title type='text'>Gottes Eigenschaften: Die Allmacht</title><content type='html'>Eduard Böhl, Dogmatik § 10.&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Sollte dem Herrn etwas unmöglich sein? (1. Mose 18,14a)&lt;/blockquote&gt;Der hebräische Ausdruck beschreibt anschaulich, was mit Allmacht gemeint ist: «Es ist nichts von Gott durch einen Zwischenraum getrennt, so dass er es nicht erreichen könnte.» Es braucht nur ein Wort, so geschieht, was Gott will und zwar an jedem Ort.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die einzige Schranke für Gottes Handeln ist sein eigener Ratschluss. Nichts geschieht ohne den Wunsch und den Plan des allmächtigen Gottes. Bereits diese erste Eigenschaft übersteigt unsere Vorstellungskraft so, dass wir versucht sind, sie philosophisch zu erfassen. Daraus können nur zwei Resultate folgen: entweder verzehrt Gottes Allmacht jede andere Macht und darum tut Gott alles, was geschieht (auch das Böse kommt direkt von ihm), oder die Allmacht hat ihre Grenze bei der menschlichen Freiheit, die Gott widerstehen kann. Beide Gedankengänge lösen sich mit dem Ratschluss auf. Gott wirkt aktiv, aber nur nach seinem Plan und der menschliche Wille kann sich ihm nicht entgegensetzen. Gott bleibt in allem seinem Tun frei von jeder Bedingung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit der Schrift muss am Anfang der biblischen Lehre festgehalten werden, dass die Allmacht von Gottes Ratschluss abhängt, um von vielen Irrlehren bewahrt zu bleiben, sondern zum wahren Vertrauen führt, wie Böhl am Schluss festhält:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Dieselbe ist keine blind wirkende Macht, sondern vom göttlichen Ratschluss abhängig. Unter diesem Gesichtspunkt allein wird das Vertrauen auf die Allmacht für den Glauben bedeutsam, und in dieser Richtung redet auch die heilige Schrift, wie wir oben gesehen, wiederholt von der Allmacht Gottes.&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19486186-5253276693408052374?l=reformiert.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiert.blogspot.com/feeds/5253276693408052374/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2010/02/gottes-eigenschaften-die-allmacht.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/5253276693408052374'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/5253276693408052374'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2010/02/gottes-eigenschaften-die-allmacht.html' title='Gottes Eigenschaften: Die Allmacht'/><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19486186.post-4077004121975012836</id><published>2010-02-22T19:08:00.001Z</published><updated>2010-02-22T19:10:43.923Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Böhl 2010'/><title type='text'>Gottes Eigenschaften: Einleitung</title><content type='html'>Eduard Böhl, Dogmatik § 9.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem bereits die Namen Gottes, mit denen er sich selbst offenbart, einiges über sein Wesen gezeigt haben, werden nun die Eigenschaften im einzelnen betrachtet. Das ist wichtig, um im Folgenden zu wissen an wen sich der Glaube wendet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wichtig ist festzuhalten, dass über Gottes Wesen nicht in menschlicher Art und Weise nachgedacht und geredet werden kann. Während sich für Menschen gewisse Dinge ausschliessen – zum Beispiel Liebe und Gerechtigkeit –, kennt Gott diese Grenzen nicht. &lt;blockquote&gt;Die Absolutheit, Independenz und Unveränderlichkeit Gottes, die wir in § 5 und 6 kennen lernten, verbietet jede Zersetzung des göttlichen Wesens und die Betrachtung der göttlichen Eigenschaften nach Analogie der menschlichen. Gottes Wollen und Wissen laufen nicht getrennt nebeneinander her, so dass Gott einiges wüsste, was er nicht zugleich wollte. Dies hiesse Gott zum Menschen machen.&lt;/blockquote&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;Dem entsprechend kann auch nie behauptet werden, Gott voll umfänglich beschreiben zu können. Die menschliche Vorstellung wird nie ausreichen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Eigenschaften werden im Folgenden nach Römer 1,20 gegliedert. In der ersten Klasse werden die Machteigenschaften Gottes (Kraft) beschrieben und in der zweiten die göttlichen Eigenschaften im engeren Sinne (Gottheit). Beide Klassen sind nötig, um Gottes Wesen richtig zu beschreiben.&lt;blockquote&gt;&lt;br /&gt;Mit anderen Worten: was Gott kann, davon empfangen wir eine Vorstellung durch die Eigenschaften der ersten Klasse; was er aber für uns Menschen noch ganz besonders ist, dies veranschaulicht die zweite Klasse.&lt;/blockquote&gt;Von der ersten Klasse reden Philosophen und Menschen aus allen Völkern und Kulturen - so stellt man sich Gott vor -, aber die zweite ist ein «Reservatrecht der christlichen Offenbarung», so Böhl.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19486186-4077004121975012836?l=reformiert.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiert.blogspot.com/feeds/4077004121975012836/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2010/02/gottes-eigenschaften-einleitung.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/4077004121975012836'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/4077004121975012836'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2010/02/gottes-eigenschaften-einleitung.html' title='Gottes Eigenschaften: Einleitung'/><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19486186.post-3112569802437349019</id><published>2010-02-12T12:17:00.004Z</published><updated>2010-02-12T12:17:00.132Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Böhl 2010'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zitat'/><title type='text'>Resultat der Untersuchung zu Gottes Namen</title><content type='html'>Eduard Böhl, Dogmatik § 8.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;«Wir bemerken zu Schluss in aller Kürze, dass die moderne, auf die Spekulation statt auf die Heilige Schrift gestellte Dogmatik furchtbare Irrtümer in diesem I. Lehrstück begeht. Wir kommen bei keinem dieser Neueren zur Ruhe darüber, ob die Gottheit pantheistisch oder deistisch zu fassen sei, und ein Friede zwischen der Absolutheit und der Persönlichkeit (Geistigkeit) Gottes ist nirgendwo erzielt worden.»&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19486186-3112569802437349019?l=reformiert.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiert.blogspot.com/feeds/3112569802437349019/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2010/02/resultat-der-untersuchung-zu-gottes.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/3112569802437349019'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/3112569802437349019'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2010/02/resultat-der-untersuchung-zu-gottes.html' title='Resultat der Untersuchung zu Gottes Namen'/><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19486186.post-8101417595477563034</id><published>2010-02-12T07:15:00.001Z</published><updated>2010-02-12T07:15:43.972Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Böhl 2010'/><title type='text'>Gottes Namen III: Der starke und gütige Gott</title><content type='html'>Eduard Böhl, Dogmatik § 7.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Name El war zur Zeit der Patriarchen allgemein bekannt. Auch die Babylonier, Kaananiter und Syrer, nannten ihre Gottheiten so. Das Wort wird schlicht mit Gott übersetzt und stammt von einem Verb, das "stark sein" oder "Macht haben" bedeutet. Der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs ist allerdings nicht einer unter vielen. Darum wird der Name El an vielen Stellen mit einer genaueren Bezeichnung ergänzt.&lt;ol&gt;&lt;li&gt;El Eljon. Gott ist er allerhöchste Gott, der über aller Macht steht (1. Mose 14,18f)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;El Schaddai. Gott ist der allgenügsame Gott, der den Menschen mit Strömen des Segen überschüttet (1. Mose 28,3).&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;Gott stellt sich den Menschen vor, als der Allmächtige, der durch seine Machtfülle reich segnen kann. Wieder wird deutlich, dass der Schöpfer nicht menschlichen Vorstellungen von Göttern entspricht. Diese sind ihren Erdenker gleich - eitel, selbstverliebt, herrisch. Wenn sich der eine Gott aber offenbart, dann wird klar, dass diese Offenbarung immer auch dem Menschen zu gute kommt und nicht bloss die göttliche Herrschaft sichert. Warum sollte der Allmächtige seine Herrschaft auch sichern müssen?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19486186-8101417595477563034?l=reformiert.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiert.blogspot.com/feeds/8101417595477563034/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2010/02/gottes-namen-iii-der-starke-und-gutige.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/8101417595477563034'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/8101417595477563034'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2010/02/gottes-namen-iii-der-starke-und-gutige.html' title='Gottes Namen III: Der starke und gütige Gott'/><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19486186.post-1011144181013186448</id><published>2010-01-30T09:31:00.000Z</published><updated>2010-01-30T09:31:58.583Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Böhl 2010'/><title type='text'>Gottes Namen II: Jahwe, der persönliche Gott</title><content type='html'>Eduard Böhl, Dogmatik § 6.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Mose von Gott den Auftrag erhielt, Israel aus Ägypten zu führen, wollte der Beauftrage Gottes Namen wissen, um eine Legitimierung für seinen Dienst zu erhalten. Darauf sprach Gott zu Mose (2. Mose 3,14): «Ich werde sein, der ich sein werde. So sollst du zu den Israeliten sagen: ‹Ich werde sein›, hat mich zu euch gesandt.» Das Wort Jahwe wird vom hebräischen Wort «sein» abgeleitet. Bei der Berufung von Mose, finden wir die klassische Erklärung dieses Gottesnamens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bemerkenswert ist, dass hier Gott von sich «ich» sagt und damit zeigt, dass er eine Person ist. Er stellt sich Mose vor, tritt ihm gegenüber und kann fortan mit «du» angesprochen werden. Ohne diese Begegnung mit Mose, ohne die Offenbarung, könnte kein Mensch so von Gott reden. Philosophen können von einem unendlichen Gott reden, der aber nicht gleichzeitig in der Endlichkeit persönlich wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieser besondere Name, enthüllt besondere Wesensmerkmale Gottes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;ol&gt;&lt;li&gt;Wie bereits gesagt, ist Gott eine Person, die dem Mensch begegnet.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;«Ich werde sein, der ich sein werde» zeugt von einem ewigen Gott. Er ist immer der selbe.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Im Namen liegt der Hinweis, dass Gott ein lebendiges Wesen ist.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Der Name sagt, dass Gott souverän und unabhängig ist. Er kann tun was er will.&amp;nbsp;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Mit in diesem Gedanken liegt auch, dass Gott der Treue ist. Er wird sein Wort erfüllen.&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;«Jahwe ist der Gott seines Volkes, welcher kommt die Verheissung zu erfüllen. Jahwe ist Gott in Beziehung auf Christum, den Erlöser, der Gott, den wir im Werke der Erlösung kennen und verehren lernen.»&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19486186-1011144181013186448?l=reformiert.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiert.blogspot.com/feeds/1011144181013186448/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2010/01/gottes-namen-ii-jahwe-der-personliche.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/1011144181013186448'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/1011144181013186448'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2010/01/gottes-namen-ii-jahwe-der-personliche.html' title='Gottes Namen II: Jahwe, der persönliche Gott'/><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19486186.post-962870379090615741</id><published>2010-01-29T16:35:00.002Z</published><updated>2010-01-29T16:43:07.978Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Böhl 2010'/><title type='text'>Gottes Namen I: Elohim, der absolut zu fürchtende Gott</title><content type='html'>Eduard Böhl, Dogmatik, § 5.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Elohim stammt von einem Verb, das fürchten bedeutet. Nach der Etymologie (Herkunft des Wortes) wird damit jemand bezeichnet, der der Inbegriff all dessen sei, was zu fürchten ist. Wer Elohim sagt, muss an das höchst zu fürchtende Wesen denken, das man sich nur vorstellen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun könnte eingewandt werden, dass das eine heidnische Art von Gott zu reden ist, geprägt von der Angst, die die Gottheit möglichst schnell zufrieden stellen will, ohne etwas mit ihr zu tun haben zu wollen. Der Einwand hält dem biblischen Zeugnis nicht stand. Furcht wird in der Schrift als höchstes Lob an Gott bezeichnet. Vorbildliche Männer wie Joseph, Hiob oder Nehemia werden damit ausgezeichnet, dass sie Gott fürchten. Die Gottesfurcht ist keine knechtische, sondern eine höchst heilsame Furcht. Darum schreibt der weise König Salomo (Sprüche 1,7): «Die Furcht des Herrn ist der Anfang der Erkenntnis.» Wer Gott fürchtet, weiss mit wem er es zu tun hat und bringt Elohim Respekt entgegen, indem er behutsam und vorsichtig mit ihm umgeht.&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;«Es ist Ehrfurcht gemeint, und so also auch Elohim, der Gegenstand dieser Furcht, ein Inbegriff all dessen, was mit Ehrfurcht zu umfassen ist.» &lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;/blockquote&gt;Ein Gottesname ist nicht bloss eine Bezeichnung, sondern gibt immer über das Wesen Gottes Auskunft. So werden auch mit Elohim einige Wesensarten Gottes verknüpft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;ol&gt;&lt;li&gt;Elohim weist auf Gottes Unsichtbarkeit. Er ist Geist und kann von keinem Menschen gesehen werden.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Im Namen Elohim liegt die Unendlichkeit und Unbegreiflichkeit Gottes.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Die Absolutheit und Erhabenheit des Schöpfers über seine Geschöpfe wird ebenfalls mit diesem Namen begründet. Das wird auch daran deutlich, dass Elohim das erste Wort für Gott ist, das wir in der Bibel antreffen: Am Anfang schuf Gott (Elohim).&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;&lt;div&gt;Elohim ist also ein Wesen, das den Menschen bei weitem übersteigt und von den Geschöpfen weder mit ihren Sinnen, noch mit ihrem Denken und Vorstellungskraft erfasst werden kann.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19486186-962870379090615741?l=reformiert.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiert.blogspot.com/feeds/962870379090615741/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2010/01/gottes-namen-i-elohim-der-absolut-zu.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/962870379090615741'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/962870379090615741'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2010/01/gottes-namen-i-elohim-der-absolut-zu.html' title='Gottes Namen I: Elohim, der absolut zu fürchtende Gott'/><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19486186.post-8283627778858351806</id><published>2010-01-26T13:36:00.004Z</published><updated>2010-01-26T13:44:56.810Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zitat'/><title type='text'>Es ist wichtig, sich Gott richtig vorzustellen</title><content type='html'>A.W. Tozer, &lt;a alt="Buch als PDF" href="http://bitflow.dyndns.org/german/AidenWilsonTozer/Das_Wesen_Gottes_1996.pdf"&gt;Das Wesen Gottes&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Eines Tages wird es wohl offenbar werden, dass ein Volk immer auf dem Niveau geblieben ist, auf dem auch seine Religion war, und die menschliche Geistesgeschichte wird gewiss zeigen, dass keine Religion je grösser gewesen ist, als auch ihre Gottesvorstellung es war. Die Gottesverehrung steht auf hohem oder auf niedrigem Niveau, je nachdem ob der Gläubige hohe oder niedrige Vorstellungen von Gott hat.&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;Deshalb ist die Gottesvorstellung selbst immer die entscheidendste Frage für eine Gemeinde, und ebenso ist bei einem Menschen nicht das, was er in einem bestimmten Moment sagt oder tut, das Bedeutsamste, sondern seine Auffassung von Gott. Aufgrund eines verborgenen Gesetzes der Seele neigen wir dazu, unserem geistigen Gottesbild nachzustreben. Das trifft nicht nur auf den einzelnen Gläubigen zu, sondern auch auf die Gemeinschaft der Gläubigen, die Gemeinde. Das Aufschlussreichste an einer Gemeinde ist stets ihre Vorstellung von Gott, und ihre Botschaft ist gekennzeichnet von dem, was sie über Gott sagt oder verschweigt – und manchmal ist das Schweigen beredter als alles Reden. Nie kann eine Gemeinde verhindern, dass ihr Gottesbild enthüllt wird.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;Wäre es möglich, von irgendeinem Menschen eine umfassende Antwort auf die Frage zu bekommen, was ihm beim Gedanken an Gott durch den Kopf geht, so könnten wir mit Sicherheit die geistliche Zukunft dieses Menschen voraussagen. Wäre uns bekannt, was die einflussreichen und massgebenden Persönlichkeiten des religiösen Lebens heute von Gott denken, so könnten wir mit einiger Genauigkeit voraussehen, wo die Gemeinde morgen stehen wird.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;Ohne Zweifel ist der grösste Gedanke, dessen der menschliche Geist fähig ist, der Gottesgedanke, und das bedeutendste Wort jeder Sprache ist ihr Ausdruck für Gott. Denken und sprechen sind Gaben, die Gott den nach seinem Bilde gestalteten Geschöpfen gibt. Beide sind eng und unauflöslich mit ihm verbunden. Es ist höchst bedeutsam, dass das erste Wort das Wor/war: «Das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort» (Joh 1,1). Wir können reden, weil Gott redet. In ihm sind Wort und Gedanke nicht voneinander zu trennen.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;Es ist für uns von grösster Wichtigkeit, dass unsere Gottesvorstellung so nahe wie möglich an das wahre Wesen Gottes heranreicht. Verglichen mit dem, was wir wirklich über Gott denken, sind Bekenntnisse unseres Glaubens von geringerer Bedeutung. Unsere eigentliche Gottesvorstellung kann unter dem Schutt landläufiger religiöser Auffassungen vergraben liegen, und es bedarf einer wohlüberlegten und entschlossenen Suche, damit sie schliesslich ausgegraben und erkennbar gemacht werden kann. Nur durch eine schmerzhafte Selbstprüfung ergibt sich für uns die Möglichkeit, herauszufinden, was wir im tiefsten Grunde über Gott denken.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;Eine richtige Gottesvorstellung ist nicht nur die Grundlage für die systematische Theologie, sondern auch für das praktische Glaubensleben. Sie ist das Fundament des Gottesdienstes. Ist es zu klein oder falsch gebaut, so muss das ganze Gebäude früher oder später zusammenstürzen. Ich glaube kaum, dass es irgendwelche Irrtümer in der Lehre oder Versagen im praktischen Christenleben gibt, die nicht letzten Endes alle auf unvollkommene und niedrige Gottesvorstellungen zurückgeführt werden können.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;Meiner Meinung nach ist die Auffassung der heutigen Christen von Gott so dekadent, dass sie in keiner Weise der Würde Gottes, des Allerhöchsten, entspricht. Dass dies auch bei ernsthaften Gläubigen so ist, ist beinahe so etwas wie eine moralische Katastrophe.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;Würde man uns auf einen Schlag mit allen Problemen des Himmels und der Erde konfrontieren, so wären diese unerheblich, verglichen mit der alles überragenden Frage nach Gott: seiner Existenz, seinem Wesen und den Aufgaben, die wir als sittliche Wesen ihm gegenüber haben.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;Wer zum richtigen Gottesglauben gelangt, wird eine Menge irdischer Probleme los, denn er erkennt sofort, dass diese durch Dinge entstehen, die ihn höchstens noch für eine kurze Zeit beschäftigen. Doch auch wenn die zahlreichen irdischen Probleme von ihm genommen wären, so würde an deren Stelle die mächtige Bürde der Ewigkeit auf ihm zu lasten beginnen, und zwar viel schwerer als alle Nöte der Welt vereint. Diese mächtige Bürde ist eine Verpflichtung Gott gegenüber. Sie beinhaltet die lebenslängliche Pflicht, Gott mit allen Kräften des Geistes und der Seele zu lieben, ihm völlig gehorsam zu sein und ihn anzubeten, wie es ihm gebührt. Wenn das unruhige Gewissen dem Menschen sagt, dass er nichts von alledem getan hat, sondern sich seit seiner Kindheit der schändlichen Auflehnung gegen die Majestät des Himmels schuldig gemacht hat, so kann die innere Selbstanklage unerträglich werden.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;Das Evangelium vermag die Seele von dieser zerstörerischen Last zu befreien und den bedrückten Geist gegen Lobpreis auszutauschen. Solange jedoch der Mensch die Schwere dieser Last nicht verspürt, bedeutet ihm auch das Evangelium nichts. Und bevor er nicht die Erhabenheit und Grösse Gottes erkannt hat, wird es für ihn keine innere Not geben. Für den, der eine niedrige Auffassung von Gott hat, ist das Evangelium wirkungslos.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;Kaum eine Sünde, zu der das menschliche Herz fähig ist, ist Gott mehr ein Greuel als der Götzendienst; denn er ist eine Beleidigung Gottes. Das götzendienerische Herz setzt voraus, dass Gott anders ist, als er ist – schon dies ist eine ungeheure Sünde -, und ersetzt den wahren Gott durch einen, der der eigenen Vorstellung entspricht. Dieser Gott ist stets ein Abbild seines Schöpfers und wird gemein oder rein, grausam oder gütig sein – je nach der moralischen Verfassung des Geistes, dem er entsprungen ist.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;Ein Gott, der in einem finsteren Herzen eines gefallenen Menschen geboren wurde, wird niemals echte Ähnlichkeit mit dem wahren Gott aufweisen. «Da meinst du», sagt der Herr im Psalm zum Gottlosen, «ich sei so wie du» (Ps 50,21).&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;Dies ist zweifellos eine ernstzunehmende Beleidigung des Allerhöchsten, dem die Cherubime und Seraphime unaufhörlich zurufen: «Heilig, heilig, heilig ist der Herr Zebaoth!»&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;Geben wir acht, dass wir in unserem Stolz nicht der irrigen Meinung verfallen, nur das sei Götzendienst, wenn man vor Gegenständen niederkniet und sie anbetet und darum gäbe es ihn bei zivilisierten Völkern nicht! Das Wesen des Götzendienstes besteht im Festhalten an Gottesvorstellungen, die Gottes unwürdig sind. Er nimmt seinen Anfang im menschlichen Geist und kann auch dort vorhanden sein, wo er sich nicht in äusseren religiösen Handlungen zeigt. «Obwohl sie von Gott wussten», schreibt Paulus, «haben sie ihn nicht als Gott gepriesen noch ihm gedankt, sondern sind dem Nichtigen verfallen in ihren Gedanken, und ihr unverständiges Herz ist verfinstert» (Rom 1,21).&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;Dann folgte die Anbetung von Götzen in der Gestalt von Menschen, Vögeln, vierfüssigen und kriechenden Tieren. Diese ganze Reihe entwürdigender Taten hat ihren Ursprung im Geist des Menschen. Verkehrte Gottesvorstellungen sind nicht nur die Quelle, aus der das verseuchte Wasser des Götzendienstes fliesst, sondern sie sind selbst Götzendienst. Der Götzendiener macht sich seine eigenen Vorstellungen von Gott und handelt, als seien sie wahr.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;Wo in einer Religion verdrehte Ansichten über Gott auftreten, führen sie bald zu deren Niedergang. Die lange Geschichte Israels zeigt dies deutlich genug, und auch die Geschichte der Gemeinde Jesu beweist es. Eine erhabene Gottesvorstellung ist für die Gemeinde unbedingt notwendig; sinkt dieses Gottesbild auch nur ein wenig ab, so hat dies unweigerlich negative Auswirkungen auf den Gottesdienst und die sittlichen Massstäbe der Gemeinde. Der erste Schritt einer Gemeinde auf dem Weg nach unten ist immer dann getan, wenn sie ihre hohe Gottesvorstellung aufgibt.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;Dem Niedergang einer christlichen Gemeinde geht in der Regel eine Aufweichung der theologischen Grundlagen voraus. Auf die Frage: «Wie ist Gott?» gibt sie eine falsche Antwort, und hieraus folgen alle weiteren Schritte. Auch wenn sie noch an ihrem theoretischen Glaubensbekenntnis festhält, so wird dies doch nicht mehr in die Praxis umgesetzt. Die Anhänger dieser Gemeinden machen sich so ein Bild von Gott, das nichts mehr mit der Wirklichkeit zu tun hat, und das bedeutet Irrlehre der heimtückischsten und tödlichsten Art.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;Die schwerwiegendste Aufgabe, die der Gemeinde heute gestellt wird, ist, ihre Gottesvorstellung so zu reinigen und aufzuwerten, dass sie Gottes wieder würdig ist. Das sollte in allem Beten und Wirken an erster Stelle stehen. Den grössten Dienst erweisen wir der nachkommenden Generation von Gläubigen, indem wir immer die erhabene Gottesvorstellung, die wir von unseren jüdischen und christlichen Vorfahren bezeugt bekommen haben, unverändert weitergeben. Das wird sich für sie als von grösserem Wert erweisen als das, was Kunst oder Wissenschaft zu ersinnen vermögen.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19486186-8283627778858351806?l=reformiert.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiert.blogspot.com/feeds/8283627778858351806/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2010/01/es-ist-wichtig-sich-gott-richtig.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/8283627778858351806'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/8283627778858351806'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2010/01/es-ist-wichtig-sich-gott-richtig.html' title='Es ist wichtig, sich Gott richtig vorzustellen'/><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19486186.post-8013006019639851823</id><published>2010-01-24T19:56:00.001Z</published><updated>2010-01-24T19:56:10.238Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zitat'/><title type='text'>Bitte um rechte Gotteserkenntnis</title><content type='html'>&lt;blockquote&gt;«O Herr, allmächtiger Gott - nicht der Gott der Philosophen und der Weisen, sondern der Gott der Propheten und Apostel und vor allem der Gott und Vater unseres Herrn Jesu Christi - darf ich es ungescholten wagen, von Dir zu reden?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die, welche Dich nicht kennen, sehen Dich als einen Gott, der Du in Wirklichkeit gar nicht bist. Und so beten sie nicht Dich an, sondern ein Gebilde ihrer eigenen Phantasie. Erleuchte deshalb unsere Sinne und lass uns Dich so erkennen, wie Du bist, auf dass wir Dich uneingeschränkt lieben und Dich recht preisen können. Im Namen unseres Herrn Jesu Christi. Amen.»&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;A.W. Tozer&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19486186-8013006019639851823?l=reformiert.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiert.blogspot.com/feeds/8013006019639851823/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2010/01/bitte-um-rechte-gotteserkenntnis.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/8013006019639851823'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/8013006019639851823'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2010/01/bitte-um-rechte-gotteserkenntnis.html' title='Bitte um rechte Gotteserkenntnis'/><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19486186.post-965047783870034788</id><published>2010-01-23T14:37:00.001Z</published><updated>2010-01-23T14:37:43.715Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Böhl 2010'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zitat'/><title type='text'>Die Würde getadelt zu werden</title><content type='html'>Ein Satz aus Eduard Böhls Dogmatik ist mir ins Auge gesprungen und hat mich zum Schmunzeln und Denken gebracht.&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Die Erhabenheit des Menschen über die Tiere besteht gerade darin, dass er getadelt werden kann und für Tadel empfänglich ist.&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19486186-965047783870034788?l=reformiert.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiert.blogspot.com/feeds/965047783870034788/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2010/01/die-wurde-getadelt-zu-werden.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/965047783870034788'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/965047783870034788'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2010/01/die-wurde-getadelt-zu-werden.html' title='Die Würde getadelt zu werden'/><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19486186.post-500976438940988975</id><published>2010-01-23T14:28:00.002Z</published><updated>2010-01-23T14:30:58.664Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Böhl 2010'/><title type='text'>Gottes Wesen</title><content type='html'>Eduard Böhl, Dogmatik, § 4.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Apostel und Propheten durch die Gott sein Wesen offenbart, gehen schlicht von der Existenz Gottes aus - sie führen nicht zuerst Beweise dafür an. Auf diesem Hintergrund reden sie von Gott und tadeln die Menschen für ihren Unglauben. Die allgemeine Offenbarung Gottes lässt keinem Menschen einen Grund, sich selbst für sein Nicht-Glauben zu entschuldigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Glaube an Gott ist für die Apostel und Propheten schlicht die Grundlage von der aus geredet wird. Bemerkenswert ist, wie Böhl hier auch bereits grundlegend festhält, dass der Glaube nicht eine menschliche Leistung ist, sondern von Gott gewirktes Heilswerk.&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;«Der Glaube wird also nicht durch unser subjektives Begreifen der göttlichen Dinge konstituiert, sondern zunächst dadurch, dass jene göttlichen Dinge den Menschen ergreifen und ihn herausfordern, dass er zu ihnen Stellung nehme, oder dass er auf Grund derselben lebe und sich auferbaue, mit dem Verstand, Gefühl und Willen sich ihnen hingebe.»&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;Gott offenbart sich nun in seinem Wort auf zwei verschiedene Arten. &lt;br /&gt;&lt;ol&gt;&lt;li&gt;In den Namen, die er dem Menschen von sich gibt. Diese Namen bezeichnen Gottes Wesen selbst und sind nicht leere Begriffe. Der Ewige hat sie ganz bestimmten Menschen gegeben, damit sie sein Wesen in ihrer Weise fassen können und Zeugen seines Wesens sind.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;In der Schrift finden wir viele Beschreibungen vom Wesen Gottes, die unserem schwachen Verstand genauso entgegenkommen wie die Namen Gottes. Die Eigenschaften sind dabei das, was aus der allgemeinen Wesensart, die mit den Namen beschrieben wird, im speziellen von Gott zu erkennen ist.&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;Bevor die Namen und Eigenschaften im einzelnen beschrieben werden, ist es wichtig festzuhalten, dass es keine Spaltung in Gottes einigem Wesen gibt. Der zornige und der liebende Gott ist der gleiche eine Gott. Vom Ewigen darf nicht auf menschliche Weise gedacht werden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19486186-500976438940988975?l=reformiert.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiert.blogspot.com/feeds/500976438940988975/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2010/01/gottes-wesen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/500976438940988975'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/500976438940988975'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2010/01/gottes-wesen.html' title='Gottes Wesen'/><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19486186.post-8151873436001927102</id><published>2010-01-21T17:33:00.001Z</published><updated>2010-01-21T17:34:59.584Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Böhl 2010'/><title type='text'>Gott beweisen</title><content type='html'>Eduard Böhl, Dogmatik, § 3.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kann man Gott nicht beweisen? Die Theologie ist immer auf der Suche nach Definitionen und Gedanken, mit denen man das Zustande bringt. Böhl erstickt solche Bestrebungen bereits im Keime. Jeder Versuch Gott zu beweisen geht bereits von der Bedingung aus, dass es einen Gott gibt. Der so ausgerichtete Denker findet dann sicher Hinweise. Für jemanden ohne dieses Axiom, bleiben die aufgeführten Gedanken jedoch nicht zwingend. Das zeigt Böhl an den vier klassischen Gottesbeweisen.&lt;br /&gt;&lt;ol&gt;&lt;li&gt;Der ontologische Beweis. Allein der Begriff Gott und die Vorstellung davon, dass es etwas Vollkommenes geben muss, zeigt, dass es einen Gott gibt. Allein die Vorstellung von etwas ist allerdings noch nicht der Beweis dafür, dass etwas existiert.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;Der kosmologische Beweis. Alles, was sich auf der Welt bewegt, hat seine Bewegung nicht von sich selbst, sondern wurde durch irgendetwas in Bewegung gesetzt (folgt dem Gesetz der Kausalität). Darum muss es einen ersten Beweger geben - der ewige Gott. Der Mensch kann allerdings der Kette von Ursache und Wirkung mit seinen Sinnen nicht bis zum Ursprung folgen.&lt;/li&gt; &lt;br /&gt;&lt;li&gt;Der teleologische Beweis. Alles ist zu einem bestimmten Zweck gemacht. Die zweckmässige Ordnung der Natur weisst auf einen weisen Gott hin, der alles so eingerichtet hat. Ohne angeborene Vorstellung von Gott käme man nicht zu diesem Resultat. Man könnte höchstens Naturgesetze beschreiben und vielleicht das alles ordnende Prinzip bestaunen. Hinter die Ordnung kann kein Mensch sehen.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;Der moralische Beweis. Jeder Mensch hat ein Bewusstsein des Guten. Irgendwoher muss das Gute kommen - von Gott selbst. Der Mensch könnte aber einfach das Gute, das er selbst definiert, lieben und ihm nachstreben, wie es die Menschen vor ihm auch bereits getan haben, weil er erkennt, dass es gut für ihn selbst ist.&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;&lt;br /&gt;Keiner dieser sogennanten Beweise ist ausreichend, um endgültig und klar ersichtlich den Beleg zu erbringen, der mit den Gedanken beabsichtig wird. Der Zweifler muss seine Waffen nicht strecken, sondern wird immer wieder einen Ausweg finden, um bei seinem Unglauben bleiben zu können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für den Christen, der bereits an die Existenz glaubt, mögen diese «Beweise» vielleicht eine Ermutigung oder Bestätigung seines Glaubens sein. Böhl nennt sie eine Zugabe oder einen Luxusartikel, der für den Glaubenden bereit ist. Der Mensch sei allerdings gewarnt zu hoch und zu edel von seinen eigenen Überlegungen zu denken. Das zeigt der Schluss, den Böhl in diesem Paragraphen zieht:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;«Philosophische Beweise für das Dasein Gottes gibt es nicht. Die rechte heilsame Überzeugung von dem Dasein Gottes wird aber für die Christen anders vermittelt; sie kommt auf einem anderen Wege uns zu. Was nützt es, um ungefähr zu wissen, dass ein Gott sei, wenn ich doch nicht weiss, wie er heisst, und von welcher Art seine Gesinnung gegen mich ist ... Das Resultat ist also: für meine, des Christen Ansprüche, muss ein festeres Fundament, ein festerer Boden vorhanden sein. Dieser festere Boden ist die göttliche Offenbarung, wo Gott der Erste ist; in ihr haben wir den königlichen Weg, um zur Erkenntnis des Wesens Gottes zu gelangen.» (S. 77f)&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19486186-8151873436001927102?l=reformiert.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiert.blogspot.com/feeds/8151873436001927102/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2010/01/gott-beweisen.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/8151873436001927102'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/8151873436001927102'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2010/01/gott-beweisen.html' title='Gott beweisen'/><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19486186.post-6550004837624471467</id><published>2010-01-16T15:55:00.003Z</published><updated>2010-01-16T15:59:20.569Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Böhl 2010'/><title type='text'>Gott erkennen</title><content type='html'>Eduard Böhl, Dogmatik, §1-2.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die erste Abteilung seiner Dogmatik beginnt Böhl mit der Frage, wie der Mensch Gott erkennen kann und hält sofort fest, dass es unmöglich ist, genaue Erkenntnis selbst zu fördern. Johannes schreibt: «Niemand hat Gott jemals gesehen.» Damit ist es dem Menschen vergönnt, aus eigener Kraft zu einer gesicherten Erkenntnis zu kommen. Er muss Gott gezeigt, vorgestellt, oder eben offenbart bekommen. Nur so kann er Gott vollständig und richtig erkennen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neben diesem vollständigen Wissen, das durch die Offenbarung Christi vermittelt wird, trägt der Mensch ein relatives Wissen in sich –&amp;nbsp;es ist ihm angeboren. Interessant ist, dass Böhl zeigt, dass wir Menschen einzig wegen diesem relativen Wissen in der Lage sind, das vollständige zu erfassen. Die Ahnung bereitet das Fragen nach Gott vor, das durch die Offenbarung beantwortet wird. Grund genug, um die natürliche Gotteserkenntnis zu schätzen und dem Schöpfer dankbar dafür zu sein, dass er es in den Menschen gelegt hat. Allerdings bleibt das relative Wissen nur Vorbereitung für die Offenbarung und ist nicht die Gewissheit selbst.&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;[Gott] «offenbart sich, er redet von Mund zu Munde (4. Mose 12,8), überlässt es aber nicht dem Menschen, das beste Teil der Arbeit zu vollbringen, nämlich von unten her die Leiter anzustellen, um zu ihm zu kommen; vielmehr streckt er seine Hand von oben herab und hilft den hinfälligen, schwachen Ideen des Menschen, so dass sie in den Stand gesetzt werden, zu ihm sich aufzuschwingen.» (S. 68)&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Die angeborene Idee von Gott kann nur indirekt nachgewiesen werden (wie das musikalische Gehör erst nach dem Kontakt des Menschen mit Musik erkannt werden kann). Sie wird als etwas Vorhandenes bezeugt:&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;durch die Offenbarung Gottes in der Natur&lt;/li&gt;&lt;li&gt;durch das Gewissen&lt;/li&gt;&lt;li&gt;durch den Consensus gentium (das einstimmige Zeugnis der Völker)&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;blockquote&gt;«... aus der Funktion des Gewissens und aus dem eistimmigen Zeugnis der Völker ergibt sich, dass dem Menschen eine Kenntnis oder eine gewisse Vorstellung von Gottes Dasein angeboren ist. Durch göttliche Veranstaltung von wird im Wege der Offenbarung Gottes in der Natur die angeborene Gotteserkenntnis weiter ausgebildet.» (S. 74)&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19486186-6550004837624471467?l=reformiert.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiert.blogspot.com/feeds/6550004837624471467/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2010/01/gott-erkennen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/6550004837624471467'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/6550004837624471467'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2010/01/gott-erkennen.html' title='Gott erkennen'/><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19486186.post-6341305106453557670</id><published>2010-01-08T09:57:00.001Z</published><updated>2010-01-08T09:57:25.718Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Böhl 2010'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zitat'/><title type='text'>Prolegomena - Erinnerungen an die Dogmatikvorlesung</title><content type='html'>Üblicherweise wird eine Dogmatik so genannten Prolegomena eröffnet. Darin werden Dinge festgehalten, die für das eigentliche Thema Bedingung sind. Punkte wie der Begriff der Dogmatik, die Lehre von der heiligen Schrift, das Subjekt und die Methoden der Dogmatik kommen darin zur Sprache.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Genau solche einleitenden Gedanken musste ich als frischer Theologiestudent im Seminar wälzen. Eine Bemerkung in der Einleitung zur Dogmatik von Böhl, hat mir diese Zeit wieder in Erinnerung gerufen und mich schmunzeln lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Eine weitere Ausdehnung der Einleitung in die Dogmatik in der Manier der oft beliebten Prolegomena (Religion, Offenbarung, Lehre von der Schrift) können wir nicht gestatten. Es ist eine Selbsttäuschung, wenn man meint, aus solchen Prolegomena eine Begründung der Dogmatik sich zu schaffen. Von allen dort vorkommenden Punkten (Religion, Offenbarung etc.) kann nicht die Rede sein, bevor wir wissen, dass Gott ist, und was er ist, was der Mensch und seine Bestimmung ist.&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19486186-6341305106453557670?l=reformiert.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiert.blogspot.com/feeds/6341305106453557670/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2010/01/prolegomena-erinnerungen-die.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/6341305106453557670'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/6341305106453557670'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2010/01/prolegomena-erinnerungen-die.html' title='Prolegomena - Erinnerungen an die Dogmatikvorlesung'/><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19486186.post-3237311657027170048</id><published>2010-01-08T09:15:00.001Z</published><updated>2010-01-08T09:16:57.137Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Böhl 2010'/><title type='text'>Einleitung in die Dogmatik</title><content type='html'>Die Dogmatik ist eine Zusammenstellung von Glaubenssätzen. Böhl geht in seiner Einleitung der Frage nach, wie es zu einer solchen Zusammenstellung kommen kann. Er schreibt:  &lt;blockquote&gt;«Unsere älteren Theologen hatten noch den Mut, die Dogmen oder die Glaubenslehre selbstständig aus der heiligen Schrift zu schöpfen, und sie getrösteten sich der Hilfe des heiligen Geistes, der sie nicht verlassen werde (Joh 16,13).»&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Dem gegenüber gibt es die Versuchung, sich auf andere, vielleicht bedeutenderen Lehrer, abzustützen. Böhl fordert den Mut, es den alten Theologen gleich zu tun. Calvin habe seinen Schüler Beza bereits getadelt, weil jener sich so vielfach auf die Kirchenväter berufen habe. Die Dogmatik muss auf dem Zeugnis der Schrift und nicht auf dem der Menschen stehen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gerade darum ist es so entscheidend welche Haltung der Dogmatiker der Schrift gegenüber einnimmt. Entweder ist er ihr Schüler, der bereit ist auf sie zu hören, oder erhebt sich über sie und wird ihr Lehrer und Richter, der sagt, was gelten darf. Eine Glaubenslehre aus der zweiten Haltung zu schreiben führt zu keinem befriedigenden Resultat. Der Autor muss sich nach anderen Quellen der Dogmatik umsehen, die ihm verlässlicher scheinen als die Schrift. Diesen Versuch kritisiert Böhl und schliesst: &lt;blockquote&gt;«Wir geniessen in vollen Zügen, was die Offenbarung uns aus ihrem nie versiegenden Born in der heiligen Schrift gibt. … Nur auf Eins aber verzichten wir von vornherein, das ist, auf trockenem Boden schwimmen lehren zu wollen. Dieses Kunststück empfiehlt uns fast die gesamte neuere Theologie. Das ist es was sie erreicht mit ihrer Forderung, den Glauben an Gott, überhaupt das Christ-sein unabhängig zu machen von den bestimmten Daten einer äusseren Offenbarung, hingegen beides auf einen Grund abzustellen, der nicht wechselt mit den verschiedenen Auffassungen jener Offenbarung. Solches ist einerseits ein ganz verfehltes Unternehmen, denn einen solchen Grund gibt es nich, weder im Verstand noch im Gefühl, oder Willen des Menschen.»&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Das Verhältnis des Dogmatikers zum Bekenntnissen der Kirche beschreibt Böhl mit Worten des Salomo (Spr 22,28): &lt;blockqoute&gt;«Verrücke nicht die uralten Grenzen, die deine Väter gemacht haben.»&lt;/blockquote&gt; Das Bekenntnis bildet die Grenze, aus der niemand den Dogmatiker vertreiben können soll. Innerhalb davon redet und definiert er seine Glaubenslehre. So fast Böhl selbst, nach seiner Einleitung zusammen: &lt;blockquote&gt;«Die Dogmatik ist die lehrhafte und systemantische Darstellung der heiligen Schrift, unter der Kontrolle der Bekenntnisse der Kirche.»&lt;/blockquote&gt; &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19486186-3237311657027170048?l=reformiert.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiert.blogspot.com/feeds/3237311657027170048/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2010/01/einleitung-in-die-dogmatik.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/3237311657027170048'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/3237311657027170048'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2010/01/einleitung-in-die-dogmatik.html' title='Einleitung in die Dogmatik'/><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19486186.post-4952201420485987240</id><published>2010-01-04T08:13:00.001Z</published><updated>2010-01-04T08:15:41.921Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Literatur'/><title type='text'>Deutschsprachige Ressourcen</title><content type='html'>Wer sich mit reformierten Theologie beschäftigen will, wird bald vor der Frage stehen, woher Informationen zu diesem Thema zu bekommen sind. Wer Englisch kann, ist besser dran – dort gibt es einen reichen Fundus. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ganz anders sieht es in der deutschsprachigen Welt aus. Hier sind die Ressourcen äusserst rar, also kostbar. Kurt Vetterli hat auf &lt;a href="http://kvetterli.blogspot.com/"&gt;Netzreden&lt;/a&gt; schon &lt;a href="http://kvetterli.blogspot.com/2009/12/edelsteine.html"&gt;Edelsteine&lt;/a&gt; aufmerksam gemacht. Diesem Hinweis will ich nun hier noch einige andere hinzufügen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viel Freude beim Stöbern!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://gospeltranslations.org/"&gt;gospeltranslations.org&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Wiki mit Texten diverser Autoren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.licht-und-recht.de/"&gt;Licht und Recht&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Texte von deutschsprachigen reformierter Autoren: H.F. Kohlbrügge, Adolf Zahn, J. Wichelhaus, Eduard Böhl, Karl v. d. Heydt und andere.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.calvinianum.de"&gt;calvinianum.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Informationen zu Johannes Calvin, reformierten Bekenntnisschriften und den Psalmen, die in der reformierten Tradition vertont und in den Gottesdiensten gesungen wurden - ich meine natürlich gesungen werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.solideogloria.ch/Bullinger/"&gt;Heinrich Bullinger&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Informationen zu und Texte von Heinrich Bullinger, dem Nachfolger Zwinglis in Zürich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.puritanum.de"&gt;puritanum.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Puritanische Texte.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19486186-4952201420485987240?l=reformiert.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiert.blogspot.com/feeds/4952201420485987240/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2010/01/deutschsprachige-ressourcen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/4952201420485987240'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/4952201420485987240'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2010/01/deutschsprachige-ressourcen.html' title='Deutschsprachige Ressourcen'/><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19486186.post-1076519595766889401</id><published>2009-12-30T17:06:00.007Z</published><updated>2009-12-30T20:49:31.751Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Böhl 2010'/><title type='text'>Neustart mit Projekt «Böhl 2010»</title><content type='html'>Schon seit  langer Zeit, gab es an dieser Stelle nichts mehr Neues zu lesen, obwohl ich selbst inzwischen  einiges gelesen habe. Das soll sich im neuen Jahr wieder ändern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein neues Jahr, Grund, sich gute Vorsätze zu fassen: endlich weniger zu essen, oder wenigstens nicht mehr so hastig; aufhören zu rauchen; sich Zeit für die wichtigen Dinge zu nehmen. Das ist  mein Stichwort. Was gibt es Wichtigeres für ein Blog mit Namen «Reformierte Theologie», als reformierte Theologie? Es müsste, nach einer Pause von über einen Jahr, endlich wieder einmal etwas über reformierte Theologie geschrieben und natürlich gelesen werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.cbuch.de/product_info.php/info/p2059_B-hl--Dogmatik.html"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 177px; height: 250px;" src="http://www.cbuch.de/images/product_images/info_images/2059_0.JPG" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Gedacht, geschrieben und los geht's. Mit diesem Beitrag eröffne ich das Projekt «Böhl 2010». Eduard Böhl, Theologieprofessor von Wien verfasste 1887 eine Dogmatik. Sie «gilt als der erste Versuch seit 1698, den reformierten Glauben, einen der beiden grossen Zweige der Reformation, in einem dogmatischen Gesamtentwurf mit biblischer Begründung darzustellen. Seitdem ist dieser Versuch nur in englischer Sprache wiederholt worden» (Thomas Schirrmacher im Vorwort der Dogmatik). Somit gilt die Dogmatik von Böhl als letzte deutschsprachige reformierte Zusammenfassung der reformierten Lehre. Kurz gesagt: ein Buch, das ein deutschsprachiger Reformierter unbedingt kennen muss. Weil ich es bis heute nur ausschnittsweise gelesen habe, möchte ich es mir im nächsten Jahr am Stück vornehmen. Jede Woche werde ich zwei Paragraphen lesen. Nächste Woche starte ich mit der Einleitung, die mit etwas 25 Seiten wohl einer der längsten Abschnitte sein wird. Am Anfang, wenn die Motivation noch hoch sein wird, sollte das aber kein Problem sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer liest mit – nicht nur meine Gedanken, sondern die Dogmatik von Böhl? Wer sie noch nicht im seinem Bücherregal stehen hat, kann sie beim Buchhändler seines Vertrauens für rund 25 Euro bekommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es freut mich, von meinen Mitlesern zu hören.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19486186-1076519595766889401?l=reformiert.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiert.blogspot.com/feeds/1076519595766889401/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2009/12/neustart-mit-projekt-bohl-2010.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/1076519595766889401'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/1076519595766889401'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2009/12/neustart-mit-projekt-bohl-2010.html' title='Neustart mit Projekt «Böhl 2010»'/><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19486186.post-1281098589888723443</id><published>2007-10-26T14:26:00.000Z</published><updated>2007-10-26T14:56:57.912Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Institutio'/><title type='text'>Der Gewinn der Lehre der Vorsehung</title><content type='html'>Inst I 17&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Lehre der Vorsehung muss, wie jede biblische Lehre, einen Gewinn für den Gläubigen haben. Wenn dem nicht so wäre, würde der christliche Glaube, den Calvin in der Institutio vorstellt, zu einer Denk- und Moralhülle erstarren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Immer wieder gibt es Menschen, die gerade in dieser Lehre ihrer eigenen Neugier freien Lauf lassen und die innersten Geheimnisse Gottes erforschen möchten. Sie wollen sich nicht zufrieden geben, bevor sie keine Antwort auf den letzten Zweifel haben, den ihnen ihm Herz und im Kopf herumschwirrt. Andere wiederum treiben es noch ein wenig weiter. Sie begnügen sich nicht damit Gottes Plan zu erforschen, sondern beurteilen ihn nach ihren eigenen moralischen Vorstellungen. Sie wollen Gottes Wege ans Licht zerren und nach ihrer eigenen Gerechtigkeit richten. Wer so etwas tut, der erkennt weder sich selbst, noch den, den er hier vor sein eigenes Gericht zieht. Der Mensch kann nur in Bescheidenheit und Demut den Segen entdecken, der in der Lehre der Vorsehung liegt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Bescheidenheit führt den Gläubigen dazu, dass er nicht gegen Gottes Plan murrt. Vielmehr sind Gottes Kinder dankbar dafür zu erkennen, dass in der stürmischen Zeit unserer Tage Gott der ewige Herrscher ist. Er kann nicht durch die Macht des Bösen plötzlich überwunden werden, wie irdische Regierungen gestürzt und abgelöst werden. Nein, Gottes Herrschaft bleibt. Wer das erkennt, wird Gott für alles Gute dankbar und in allem Leiden geduldig sein. «Es gibt keine kräftigere Arznei gegen Zorn und Ungeduld» als die Lehre der Vorsehung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allerdings will die Lehre der Vorsehung uns nicht zum Fatalismus führen. Wer sich einfach dem Schicksal (oder eben der Vorsehung Gottes) hingibt und sich selbst weder um Gefahr noch um sein Leben kümmert, der hat diese Lehre missverstanden. Calvin zeigt deutlich auf (wie das auch die reformierten Bekenntnisschriften tun), dass Gott seinen Plan durch ganz normal Dinge durchführt. Die Theologie nennt das Mittelursachen – Gott wirkt durch ein Mittel seine Vorsehung. Wenn wir nun wissen, dass ein Medikament uns vor dem Tod bewahren kann, dann ist es falsch, wenn wir es nicht nehmen, in der Meinung, dass wir eben in Gottes Hand sind. Die medizinische Kenntnis gehört zur Vorsehung dazu. Wir dürfen nicht einfach ein Teil unseres Wissens und unseres Lebens ausblenden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Vorsehung ist ausserdem auch der Grund für die Hoffnung, dass unsere Gebete erhört werden. Nur ein Gott, der in Raum und Zeit eingreifen und seinen Plan ausführen kann, kann unsere Gebete nicht nur hören, sondern auch erhören und uns Hilfe verschaffen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Segen der Lehre der Vorsehung ist also Hoffnung, Sicherheit und Gewissheit. Oder wie Calvin es schreibt (Inst. I 17,11):&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Kurzum, ich will mich nicht länger damit aufhalten; man kann es leicht durchschauen, wenn man es betrachtet: das schlimmste Elend ist es, die Vorsehung nicht zu kennen, das höchste Glück aber, von ihr Kunde zu haben.&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19486186-1281098589888723443?l=reformiert.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiert.blogspot.com/feeds/1281098589888723443/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2007/10/der-gewinn-der-lehre-der-vorsehung.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/1281098589888723443'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/1281098589888723443'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2007/10/der-gewinn-der-lehre-der-vorsehung.html' title='Der Gewinn der Lehre der Vorsehung'/><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19486186.post-1796028719610835912</id><published>2007-09-08T16:10:00.000Z</published><updated>2007-09-08T16:29:05.524Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Institutio'/><title type='text'>Vorsehung</title><content type='html'>Inst I 16&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gott ist nicht nur der Schöpfer der ganzen Erde, sondern er erhält und lenkt sie auch weiter. Diese Tätigkeit wird mit Vorsehung bezeichnet. Vorsehung ist nicht bloss das zum Voraus wissen, was passieren wird – im Sinne, dass ich etwas wissen kann, bevor es passiert. Wenn Gott einfach alles schon zum Voraus wissen würde, was passieren wird, wäre das für unseren Verstand und unsere Wahrnehmung schon staunenswert genug. Gottes Wesen wäre aber damit nicht richtig beschrieben. Bei der Vorsehung geht es vielmehr darum, dass Gott etwas vorsieht, etwas plant, das ganz gewiss geschehen wird. Es wird ganz gewiss geschehen, weil er der Allmächtige ist und darum sein Plan ganz sicher ausgeführt werden wird. Calvin definiert die Vorsehung darum mit der Regierung der ganzen Welt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weiter hält Calvin in diesem Kapitel fest, dass die Vorsehung ein aktiver Akt ist. Gott lässt nicht einfach Dinge geschehen – lässt sie zu –, die ihrem natürlichen Lauf unterworfen sind, oder durch einen anderen Willen herbeigeführt wurden, bestimmt und leitet alles.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dabei ist wichtig festzuhalten, dass Gott nicht nur einfach die grosse Weltgeschichte lenkt, sondern dass seine Vorsehung immer das Einzelne betrifft. So kann Calvin sagen (Inst I 16,5):&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Wenn wir das annehmen, so ist uns klar, dass nicht ein Regentropfen ohne Gottes gewissen Befehl herniederfällt.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Vorsehung gilt im besonderen dem Menschen. Es ist leicht zu denken, dass Gott die Dinge, die ohne eigene Willenskraft, wie die Natur, das Wetter und die Tiere, die durch ihren Trieb gelenkt werden, regiert. Für Gott ist der Mensch, mit seinem eigenen Willen, Planen und Streben, nicht ausser Reichweite. Die Schrift zeigt vielmehr, dass auch hinter seinen Wünschen Gottes wirken steht (Spr 16,1): «Der Mensch setzt sich's wohl vor im Herzen; aber vom Herrn kommt, was die Zunge reden wird.»&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gegen diese Lehre gibt es viele Einwände. So sagen die einen, dass sie zum Fatalismus führt. Der Mensch muss sich so also seinem Schicksal hingeben und kann nichts gegen den göttlichen Plan unternehmen. Wer so denkt, der zeigt aber, dass er die Lehre nicht verstanden hat. Schicksal ist kein Wort, das auf den Gedanken der Vorsehung zutreffen würde. Vielmehr erkennt Gottes Kind hinter allem was passiert, die liebende und erhaltende Güte seines Vaters, auch wenn er den Plan nicht verstehen kann.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19486186-1796028719610835912?l=reformiert.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiert.blogspot.com/feeds/1796028719610835912/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2007/09/vorsehung.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/1796028719610835912'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/1796028719610835912'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2007/09/vorsehung.html' title='Vorsehung'/><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19486186.post-6045296017707686848</id><published>2007-08-14T18:04:00.000Z</published><updated>2007-08-14T18:28:12.487Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Institutio'/><title type='text'>Das Geschöpf Mensch</title><content type='html'>Inst I,15&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie alles andere, hat Gott auch den Menschen geschaffen. Ursprünglich galt für den Menschen das Urteil, das Gott über die ganze Schöpfung gefällt hat (1Mo 1,31): «Und Gott sah an alles, was er gemacht hat, und siehe, es war sehr gut.» Aus diesem Grund kann der Mensch Gott nicht verantwortlich machen für seine Unzulänglichkeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gott hat den Mensch als ganzes Wesen geschaffen; mit Leib und Seele. Geist und Seele bezeichnen dabei den gleichen unsterblichen Teil des Menschen. In diesem Teil wird sichtbar, dass der Mensch nach Gottes Ebenbild geschaffen wurde. Auch die Tiere haben einen Leib und sind Gottes Geschöpfe. Der Mensch aber unterscheidet sich mit seiner Seele von allem, was sonst noch auf der Erde kreucht und fleucht. Calvin geht bei seinem Nachdenken über die Ebenbildlichkeit nicht einfach von den hebräischen Begriffen aus, die man im ersten Kapitel der Bibel findet, sondern vor allem vom wieder hergestellten Menschen. In Christus wird der Mensch zu Gottes Bilde verwandelt. Der (Zu)Stand des erlösten Menschen zeigt, wie Gott einst sein Geschöpf gedacht hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was die Seele anbetrifft, so haben manche Philosophen den Versuch gemacht Licht in dieses Geheimnis zu bringen. Sie konnten zwar einige Dinge erkennen, die durchaus wahr sind. So besteht der Mensch eben nicht nur aus Leib, sondern zeichnet sich durch Willen, Verstand, seine Sinne und das Gemüt und die Vernunft aus. Wie diese Dinge zusammenspielen, wird verschieden ausgelegt. Die philosophischen Gedanken gehen aber nicht davon aus, dass der Mensch ein gefallenes Wesen ist; darum können sie die Wahrheit nicht ganz erfassen, die in der Schrift offenbart wird.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19486186-6045296017707686848?l=reformiert.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiert.blogspot.com/feeds/6045296017707686848/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2007/08/das-geschpf-mensch.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/6045296017707686848'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/6045296017707686848'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2007/08/das-geschpf-mensch.html' title='Das Geschöpf Mensch'/><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19486186.post-1954427647374235118</id><published>2007-07-27T16:32:00.000Z</published><updated>2007-07-27T14:41:17.026Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Institutio'/><title type='text'>Die unsichtbare Welt</title><content type='html'>Inst I,14&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das vierzehnte Kapitel ist ein sehr spannender Text. Er zeigt wie umfassend der Genfer Reformator zum christlichen Glauben Stellung bezieht. Heute werden gerne einige Themen ausgeklammert oder wenigstens andere so deutlich betont, dass die ersten überhört werden. Viele Theologen haben ihre Spezialthemen, die sie mit aller Kraft lehren. Auf Gebieten, die ihnen dann nicht so geläufig sind, zeigen sie sich dann ohne Kontur. Das kann man bei Calvin nicht entdecken. Hier schreibt er mit aller Deutlichkeit über Engel, den Teufel und die bösen Mächte – Themen, die wir heute gerne Charismatikern und Mystikern überlassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zuerst weisst Calvin allerdings noch einmal, und später an mehren Stellen in diesem Kapitel, darauf hin, dass reformierte Christen sich nicht wilden Spekulationen hinzugeben haben. Sie haben vielmehr Gottes Offenbarung in seinem Wort. Jede Frage, die über diese Offenbarung hinausgeht, führt höchstens in die Irre. So gibt die Bibel keine Auskunft darüber, was Gott vor der Schöpfung machte. Wir können nicht erfahren, warum er plötzlich zum Entschluss kam, die Welt zu machen. Auch in der Engelwelt gibt es viele Fragen, die uns vielleicht sehr wichtig erscheinen, zu denen sich die Schrift nicht äussert. Es widerspricht der Heiligen Schrift, wenn wir, um die Neugier der Menschen zu befriedigen, ein Lehrsystem bilden, das nicht in der Schrift selbst begründet ist (z.B. die Machtverhältnisse in der Engelwelt). Die Bibel gibt uns wohl hier einige Andeutungen, die Calvin wohl wahrnimmt. Diese Andeutungen sind genug Anlass zum Trost und der Zuversicht im Glauben. Wir brauchen keine weitere von Menschen gemachte Sicherheit und Gewissheit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Engel sind Wesen und nicht nur Kräfte, die nach Gottes Auftrag handeln. Das Wort Engel hat seinen Ursprung im Begriff «Bote». Sie handeln nach Gottes Willen, reden Gottes Willen und haben die Macht, die Gott ihnen zugedacht hat. Die Schrift sagt uns, dass diese Wesen die Gläubigen schützen und ihnen helfen. Ob jeder Gläubige einen Schutzengel hat, entzieht sich aber wieder der biblischen Offenbarung. Calvin meint, dass wir zu klein denken, wenn wir meinen, dass Gottes Schutz für seine Kinder sich auf einen Engel beschränkt. Der Schutz unseres Vaters ist für jedes seiner Kinder umfassend. Niemand ist schutzlos der unsichtbaren Welt ausgeliefert, wie es heute manche charismatischen "Propheten" suggerieren. Die biblische Lehre über die Engel will das Vertrauen auf den Schutz des allmächtigen Gottes stärken. Darum versteht es sich auch von selbst, dass die Engel selbst von den Menschen nicht angebetet oder verehrt werden sollen. Sie sind Gottes Diener und setzen sich für seine Ehre ein. Wenn die menschliche Neugier sich auf diese himmlische Geschöpfe fixiert, wird der Glaube irre geleitet. Das Vertrauen des Gläubigen gehört einzig dem ewigen Gott, dem Schöpfer und Erlöser.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die bösen Mächte und der Teufel, über die heute nur noch spasseshalber gesprochen wird, sind für Calvin ebenso eine Realität, wie die Engel. Es sind entartete Wesen, die mit ihrer ganzen Macht Gott und  denen, die zu ihm gehören widerstreben. Das bedeutet, dass jeder Mensch, der sich zu Gott zählt, in einen unversöhnlichen Krieg hinein genommen wird. Die Warnung, dass wir diese bösen Mächte unterschätzen könnten, finden wir an einigen Stellen in der Schrift. Diese Warnung soll uns aber nicht ängstlich verzweifeln lassen, sondern uns nur noch viel mehr zu unserem Erlöser rufen. Die Machtverhältnisse sind geklärt. Christus hat das Böse überwunden – er ist Herr. In allen Versuchungen und Nöten ist Gottes Kind bei seinem Erlöser in Sicherheit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alles was Gott schuf, und hier kommt Calvin wieder auf die sichtbare Welt zurück, dient dazu, dass der Mensch Gottes Grösse und Reichtum, Weisheit und Güte, Gnade und Macht erkennen kann. Das gilt nun auch für das Unsichtbare, wie es uns der himmlische Schöpfer in seinem Wort offenbart. Diese Erkenntnis führt Gottes Kinder zur aufrichtigen Dankbarkeit, weil sie die Treue und die Obhut ihres Erlösers erkennen können.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19486186-1954427647374235118?l=reformiert.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiert.blogspot.com/feeds/1954427647374235118/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2007/07/die-unsichtbare-welt.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/1954427647374235118'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/1954427647374235118'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2007/07/die-unsichtbare-welt.html' title='Die unsichtbare Welt'/><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19486186.post-303679112731097898</id><published>2007-07-18T17:14:00.000Z</published><updated>2007-07-18T17:47:49.079Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Institutio'/><title type='text'>Der dreieinige Gott</title><content type='html'>Inst I,13&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Interessant ist in diesem Kapitel die Einfachheit, Zurückhaltung und Bescheidenheit Calvins. Um Dreieinigkeit Gottes stritten die Christen zu allen Zeitaltern. Diese Auseinandersetzungen brachten Trennung und Eigendünkel hervor. Der Reformator, der doch sonst gar nicht verlegen ist seine Meinung zu sagen, geht dieses Kapitel langsam an. Erst ab dem Abschnitt 21 geht er auf die verschiedenen Meinungen ein – mit einigem Widerwillen, wie zu lesen ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bevor Calvin auf das dreieinige Wesen Gottes eingeht, zeigt er die Grenzen der Erkenntnis. Für uns Menschen ist Gottes Wesen unermesslich und geistlich. Das heisst, dass wir Gott nicht mit unseren Kategorien messen können. Er übersteigt unsere Vorstellungskraft. Unsere irdischen Worte und Gedanken, können ihm nicht gerecht werden. Dass Gott ein dreieiniges Wesen hat, können wir nicht in der Natur erkennen. Dort kann der Mensch, wie bereits in den vorhergehenden Kapitel festgehalten wurde, zwar entdecken, dass es einen Gott geben muss, aber über das dreieinige Wesen, kann uns nur die Schrift Auskunft geben. Das reformatorische «sola scriptura» kommt an diesem Punkt der Lehre deutlich zum tragen. Wir können uns nicht eigene Gedanken über Gottes Wesen machen, wenn wir ihn wirklich erfassen wollen, sondern müssen seiner Selbstoffenbarung in der Schrift folgen. Es gehört sich auch nicht, dass wir uns über diese Offenbarung hinaus Gedanken machen. Was uns Gott von sich zeigt, soll uns genügen, um ihn zu suchen und anzubeten. Calvin schreibt dazu: «Wir müssen vielmehr ein gewisses Mass halten, und aus der Schrift ist eine sichere Regel für Denken und Regel zu entnehmen, nach der sich alles Sinnen unseres Geistes und alles Reden unseres Mundes zu richten hat.»&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Wort Dreieinigkeit beschreibt, was in der Bibel zum Ausdruck gebracht wird, obwohl wir das Wort selbst in der Schrift nicht finden. Dabei geht es nicht darum, dass wir um dieses Wort streiten, sondern eben darum, dass wir Gott so erkennen, wie er sich in seinem Wort zeigt. Hier lesen wir vom Vater, vom Sohn und vom Heiligen Geist. Deutlich wird festgehalten, dass Jesus Christus das ewige Wort Gottes ist. Ja er selbst ist Gott. Darum erstaunt es nicht, dass Calvin ausführt, dass wir den ewigen Sohn auch schon im Alten Testament entdecken. Das Neue Testament hinterlässt schliesslich keinen Zweifel mehr, dass Jesus der ewige Sohn Gottes ist. Das wird zum einen in seiner Predigt, dem Zeugnis der Apostel und seinen Taten sichtbar. Auch der Heilige Geist ist Gott. Sein Wirken wird ebenfalls bereits im Alten Testament sichtbar. Wiederum wird im Neuen Testament ganz klar und offen gesagt, dass er den Glauben in den Menschen wirkt. Er ist der ewige Lebensspender. Es entspricht also einfach nicht der Heiligen Schrift, wenn Menschen behaupten, dass nur der Vater der eigentliche Gott ist. Vater, Sohn und Heiliger Geist sind Gott. Alle drei werden zum Beispiel in der Taufformel gemeinsam erwähnt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese drei sind eine Einheit. Es trifft auch nicht zu, dass die Christen drei Götter verehren, wie zum Beispiel die Moslems behaupten. Wir kennen nur den einen Gott. Hier merken wir, dass das Wesen unseres Gottes über unsere Vorstellungskraft hinausgeht. Gerade das macht es nötig, dass wir vorsichtig mit dieser Lehre umgehen und Gottes Ehre suchen und nicht unsere Neugier befriedigen oder unsere eigene Weisheit zeigen wollen. Auch Calvin ringt um Worte. Die Dreieinigkeit zeigt zum einen das Verhältnis in der Gottheit selbst. Wir sehen, dass es bei allem, was diese drei Personen tun, um den einen Willen geht. Der Vater sendet den Sohn, der Sohn erfüllt den Willen des Vaters und der Geist verkündet, was er gehört hat. Man kann die drei Personen oder Hypostasen (Wesen oder Erscheinungsformen), wie Calvin das nennt, nicht von einander trennen. Wir können also in der Schrift einfach erkennen, dass der eine Gott dem Menschen in der Form des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes erscheint. Alle Versuche dieses grosse und heilige Geheimnis für den menschlichen Verstand aufzulösen, sind von Anfang an zum Scheitern verurteilt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19486186-303679112731097898?l=reformiert.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiert.blogspot.com/feeds/303679112731097898/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2007/07/der-dreieinige-gott.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/303679112731097898'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/303679112731097898'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2007/07/der-dreieinige-gott.html' title='Der dreieinige Gott'/><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19486186.post-5929759706446197354</id><published>2007-07-02T18:04:00.000Z</published><updated>2007-07-02T18:29:34.541Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Institutio'/><title type='text'>Die Gestalt Gottes – eine Frage der Ehre</title><content type='html'>Inst. I,11-12&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Menschen sind wir es uns gewohnt, jemanden, den wir kennen lernen, über sein Aussehen zu definieren. Welche Gestalt geben wir Gott? Die Schrift verbietet deutlich jedes Abbild von Gott. Jeder Versuch das zu tun, trägt viele Gefahren in sich. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum einen wird aus der Neigung des Menschen, dass das, was er vor Augen hat Wirklichkeit ist, das Bild bald selbst zu Gott. Jeder Versuch einer theologischen Erklärung, die Bilder von Gott rechtfertigt, wie ihn die Ostkirche und auch die römische Kirche vorbringen, ist blosse Spitzfindigkeit und blosse Augenwischerei. Tatsache ist, dass sich das Herz des Menschen bald an das Abbild hängt, das er vor Augen hat. Nicht ohne Grund wurden die Statuen bis aufs Blut der Anbeter verteidigt. Weiter widerspricht ein Bildnis Gottes Wesen. Er ist Geist und kann nicht mit irgendetwas, das es stofflich auf Erden gibt, dargestellt werden. Jeder Versuch das zu tun, lenkt schlussendlich nur von der wahren Gotteserkenntnis ab. Als dritte Gefahr ist dann noch die, dass an manchen Orten Bilder gemacht werden. Damit ist bald nicht mehr klar, dass es nur einen Gott gibt. Wenn jeder sein eigenes Bild von Gott anbetet (was gerade heute sehr gerne getan wird – auch wenn dem Bild keine Gestalt gegeben wird), wird Gott vervielfacht. Gott ist der Eine einzige Gott. Wer Bilder macht, verwischt diese Wahrheit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Calvin zeigt nochmals, dass die Erkenntnis Gottes aus der Schrift, der Selbstoffenbarung Gottes, kommen muss. Die römische Lehre sagte den Bildern in der Kirche «der Laien Bücher». Weil sie Gott nicht anders erkennen können, so wurde argumentiert, sollen sie sich an diesen Darstellungen orientieren. Dem widerspricht der Reformator heftig. Er zeigt der Kirche vielmehr, dass sie eben die Aufgabe hätte, die Laien Gottes Wort so vor die Augen zu malen, dass sie den einzigen wahren Gott erkennen können. Diese Argumentation, die heute wieder an Aktualität gewonnen hat. Heute versuchen die Menschen Gott auf verschiedene Arten zu erfahren. Wahrheit bleibt, dass Gott aus der Schrift erkannt werden will. --&gt; Leseempfehlung Inst. I,11,7!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ob man Gott in einem Bild darstellen soll oder nicht und wie man sich den Schöpfer zu denken hat, ist nicht dem menschlichen Eigendünkel überlassen. Es ist vielmehr eine Frage der Ehre. Der ewige Gott will seine Ehre nicht mit den Bildern teilen, die wir in uns hochhalten. Dass sich die Menschen immer wieder viele Götter gemacht haben, ist ein Zeichen dafür, dass sie sich nicht vorstellen könne, dass ein Gott über die ganze Erde herrscht. Gott tut das aber. Darum soll er alle meine Ehre erhalten. Das ist das Ziel der Gotteserkenntnis, wie es Calvin selbst sagt (Inst. I,12,1): «Wir haben eingangs ausgesprochen, dass die Erkenntnis Gottes nicht in kaltem Gedankenspiel besteht, sondern Gottes Verehrung mit sich bringt.»&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19486186-5929759706446197354?l=reformiert.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiert.blogspot.com/feeds/5929759706446197354/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2007/07/die-gestalt-gottes-eine-frage-der-ehre.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/5929759706446197354'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/5929759706446197354'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2007/07/die-gestalt-gottes-eine-frage-der-ehre.html' title='Die Gestalt Gottes – eine Frage der Ehre'/><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19486186.post-6181151945567131411</id><published>2007-06-30T20:19:00.000Z</published><updated>2007-06-30T20:32:24.093Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Institutio'/><title type='text'>Die Klarheit der Gotteserkenntnis in der Schrift</title><content type='html'>Inst. I,10&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Schrift zeigt uns Gott in grosser Klarheit. Dabei widerspricht sie der natürlichen Offenbarung nicht. Das, was uns die Natur über den Schöpfer zeigt, finden wir in der Bibel wieder. Noch einmal betont Calvin, dass die Menschen gerade darum keine Entschuldigung haben, wenn sie im Unglauben leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Drei Dinge lehrt die Schrift über Gott, die wir vernehmlich wissen sollten. (1) Sie zeigt Gottes Barmherzigkeit, auf der unser Heil beruht. Wenn Gott in seiner Erhabenheit bleiben würde, gäbe es für uns keine Hoffnung. (2) Sie zeigt, dass Gott die Sünder richtet. Schon in diesem Leben widersteht er denen, die sich gegen ihn wenden. Im letzten Gericht wird er schliesslich alles verdammen, was sich gegen ihn erhebt. (3) Die Schrift zeigt Gottes Gerechtigkeit, in der er die Seinen erhält und sie mit Güte segnet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch die wildesten Menschen tragen in ihren Herzen, dass es diesen einen Gott gibt, den die Schrift uns vorstellt. Obwohl einige Völker sich viele Götter denken, wohl weil sie sich nicht vorstellen können, dass ein einziger alles wirken kann, bleibt die Ahnung des Höchsten doch auch bei ihnen. Diese Ahnung, die oft auch in der Sprache zum Ausdruck kommt – immerhin steht das Wort Gott nicht nur in der Mehrzahl und viele kennen einen obersten Gott, von dem alles abhängt –, weist auf den Schöpfer hin und ruft alle Menschen aus allen Völker zum Glauben auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Schrift hält als erstes deutlich fest, dass nur ein Gott ist, der von allen Menschen verehrt werden soll. Das ist klar und deutlich!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19486186-6181151945567131411?l=reformiert.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiert.blogspot.com/feeds/6181151945567131411/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2007/06/die-klarheit-der-gotteserkenntnis-in.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/6181151945567131411'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/6181151945567131411'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2007/06/die-klarheit-der-gotteserkenntnis-in.html' title='Die Klarheit der Gotteserkenntnis in der Schrift'/><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19486186.post-1055488782250779386</id><published>2007-06-26T21:14:00.000Z</published><updated>2007-06-28T05:33:10.582Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Institutio'/><title type='text'>Gotteserkenntnis als Schüler der Schrift II</title><content type='html'>Inst I,7-9&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um wirklich von der Schrift lernen zu können, muss der Schüler von der Wahrhaftigkeit und Autorität des Lehrers überzeugt sein. Dabei ist es wichtig, dass er weiss, dass er in der Bibel wirklich Gottes Worte vor sich hat. Dieses Vertrauen wird auf verschiedene Art und Weise untergraben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum ersten durch die römische Lehre. Sie behauptet, dass die Schrift ihre Autorität durch die Kirche erhält. Vielmehr trifft das Gegenteil zu. Die Kirche selbst ist auf dem Wort gegründet. Wie könnte da das Haus sagen, dass das Fundament nur dadurch zusammenhält, weil es auf dem Grund steht? Die Wahrheit und Autorität der Schrift muss sich ganz allein aus ihrem Zeugnis erweisen – und das tut es auch. Wenn Gottes Wort auf Menschen angewiesen wäre, die es bestätigen, dann würde Gott selbst unter den Menschen stehen, die ihn beglaubigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bemerkenswert an diesem Abschnitt ist auch die klare Schau Calvins, dass die Schrift &lt;br /&gt;nun wirklich nicht von Menschen bewiesen werden kann. Er nennt es Torheit, «wenn man meint, die Schrift auf dem Wege des Disputierens ihre Glaubwürdigkeit sichern zu können (Inst I,7,4).» Später wiederholt er nochmals: «Töricht handelt aber, wer den Ungläubigen beweisen will, die Schrift sei Gottes Wort. Denn das kann ohne den Glauben nicht erkannt werden (Inst I,8,13)!» Der Streit um Gottes Wort ist also nicht so fruchtbar, wie man heute allgemein denkt. Wenn in Diskussionen Gottes Wort zerzaust wird, kann man eigentlich niemand gewinnen – am wenigsten wohl die Wahrheit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alle, die der Schrift aber von ganzem Herzen Glauben schenken, werden in ihr selbst genügend Beweise für ihre Wahrheit und Zuverlässigkeit finden. Sie werden erkennen, dass die Schrift jedem menschlichen Wort und Werk in Weisheit weit überlegen ist. Dazu fügt Calvin einige Bespiele an, die nur Hilfsstützen, aber nie Beweise sein können. Dazu gehören unter anderem das Alter der Schrift (sie wurde in der Geschichte bewahrt), die Wahrhaftigkeit der Schrift (weil die Autoren ihre eigene Geschichte nicht beschönigen) und dass Menschen aus unterschiedlichen Kulturen im Lauf der Geschichte von der Wahrheit überzeugt wurden und sogar bereit waren ihr Leben für diese Wahrheit zu lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann geht Calvin noch auf eine zweite Bewegung ein, die das Vertrauen zur Schrift untergräbt. Diese Worte die wir im neunten Kapitel des ersten Buches lesen, sind so aktuell, dass sie am liebsten Wort für Wort abschreiben würde. Ich kann nur eines sagen: Unbedingte Leseempfehlung! Noch heute gibt es Menschen, die  meinen, dass Gott heute viel mehr durch direkte Visionen und Träume zu den Menschen sprechen möchte. Sie meinen, dass Gottes Geist ihnen jene Gedanken und Wünsche eingibt, die sie in seinem Namen äussern. Calvin macht in diesem Kapitel deutlich, dass Gottes Geist sich ganz hinter die Schrift stellt. Er ist es, der den Menschen dazu geführt hat diese Worte aufzuschreiben. Wer darum an der Schrift achtlos vorbeigeht, verachtet Gottes Geist und kann nicht davon sprechen, dass er durch jenen Geist einen direkteren Zugang zu Gott hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Kinder Gottes wissen sehr wohl, dass sie ohne Geist ganz ohne Licht und ohne Erkenntnis wären. Die Schrift ist aber das Organ, durch welches der Geist zu den Menschen spricht und ihnen die Wahrheit offenbart. «Sie kennen keinen anderen Geist als den, der in den Aposteln wohnte und aus ihnen redete, und was er ihnen sagt, das ruft sie immerdar zum Hören des Wortes zurück (Inst I,9,3).»&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Nachtrag&lt;/span&gt;: Weil das neunte Kapitel, wie bereits erwähnt, sehr lesenswert ist, biete ich hier für alle, die nicht die Muse finden die Institutio selbst aufzuschlagen den Text hier als Audiodatei an. Nun ist das Kapitel nicht nur lesens-, sondern auch hörenswert!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object type="application/x-shockwave-flash" data="http://threiner.podspot.de/blog/custom/templates/lotion/emff.swf?src=http://threiner.podspot.de/files/Inst_1_9.mp3" width="200" height="70"&gt;&lt;br /&gt;&lt;param name="movie" value="http://threiner.podspot.de/blog/custom/templates/lotion/emff.swf?src=http://threiner.podspot.de/files/Inst_1_9.mp3" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&gt;&gt; &lt;a href="http://threiner.podspot.de/files/Inst_1_9.mp3"&gt;Download MP3 (4.3 MB)&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19486186-1055488782250779386?l=reformiert.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiert.blogspot.com/feeds/1055488782250779386/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2007/06/gotteserkenntnis-als-schler-der-schrift_26.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/1055488782250779386'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/1055488782250779386'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2007/06/gotteserkenntnis-als-schler-der-schrift_26.html' title='Gotteserkenntnis als Schüler der Schrift II'/><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19486186.post-5614209025099044033</id><published>2007-06-22T18:18:00.000Z</published><updated>2007-06-27T07:16:19.274Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Institutio'/><title type='text'>Gotteserkenntnis als Schüler der Schrift I</title><content type='html'>Inst. I,6&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Obwohl aus der Natur durchaus erkannt werden kann, dass ein Gott ist, bleibt noch verborgen, wie dieser Gott ist. Vor allem muss der Mensch zu seiner Seligkeit erkennen, dass der Schöpfer auch sein Erlöser ist. Um das erfassen zu können, schreibt Calvin, muss der Mensch ein Schüler der Schrift werden. Nur wer auf die himmlischen Lehren hört, sie bewahrt und sein Leben danach richtet, findet die wahre Religion. Nur als Schüler – das heisst, wenn er sich mit seinen Gedanken und Ansichten unter die Schrift stellt und die Schrift als Wahrheit anerkennt – ist der Mensch vor seiner Neigung zum Irrtum geschützt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alle Irrlehre und falsche Religion kommt davon, dass der Mensch sich seine eigene Gedanken über Gott spinnt und sich nicht belehren lässt. Gerade Pfarrer, Theologen und denkfreudige Laien (das meine ich natürlich als Kompliment), sollten darauf achten, wohin sie sich mit ihren Gedanken und Ansichten versteigen. Der Grund für die wahre Erkenntnis muss die Schrift bleiben, wie es die Reformatoren gelehrt haben. Sola Scriptura.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19486186-5614209025099044033?l=reformiert.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiert.blogspot.com/feeds/5614209025099044033/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2007/06/gotteserkenntnis-als-schler-der-schrift.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/5614209025099044033'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/5614209025099044033'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2007/06/gotteserkenntnis-als-schler-der-schrift.html' title='Gotteserkenntnis als Schüler der Schrift I'/><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19486186.post-2395907618465913864</id><published>2007-06-20T13:40:00.000Z</published><updated>2007-06-22T18:12:34.669Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Institutio'/><title type='text'>Gotteserkenntnis in der Natur</title><content type='html'>Inst I,5&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Kapitel folgt Calvin weitgehend der Lehre, wie sie Paulus im Römerbrief festgehalten hat und führt sie genau aus.&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Denn was man von Gott erkennen kann, ist unter ihnen offenbar; denn Gott hat es ihnen offenbart. Denn Gottes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit der Schöpfung der Welt ersehen aus seinen Werken, wenn man sie wahrnimmt, so dass sie keine Entschuldigung haben (Römer 1,19f).&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;Der Mensch erforscht die Welt immer mehr. Seit Calvin dieses Kapitel geschrieben hat, ist auch die Forschung nicht stehen geblieben. Heute wissen wir dank der Wissenschaft noch viel genauer, welche Bahnen die Sterne gehen und wie der menschliche  Organismus funktioniert. Der Mensch lebt nun im wahnwitzigen Versuch, dass er mit der Beschreibung der Schöpfung den Schöpfer selbst wegerklären kann. Stolz verkündigte &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pierre_Simon_Laplace"&gt;Pierre Simon Laplace&lt;/a&gt;, als Napoleon ihn frage, wo in seiner Theorie über das Weltall (Astromechanik) Gott zu finden sei: «Ich benötige     diese Hypothese nicht.» Obwohl die Wissenschaft eigentlich nur die Funktionsweise beschreibt und dabei wohl erstaunliches zu Tage bringt, leugnet sie frech den Ursprung und den Erhalter. Das ist wohl seit der Evolutionstheorie noch viel schlimmer geworden. Calvin stellte noch fest, dass es eigentlich jedem Menschen einleuchten sollte, dass hinter allem, was wir sehen ein Gott stehen müsste. Die widergöttliche Theorie verstopft die Sinne der Menschen zusätzlich, so dass sie nun mit vermeintlich gutem Grund an einem Schöpfer zweifeln können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gott ist in seinem Wesen unfassbar. Darum sollten wir Menschen nicht versuchen uns Gott zu ergrübeln. Wer den Gedanken folgt, die durch sein Gehirn flattern, wird den wahren Gott nicht erkennen können, sondern seinen eigenen Einbildungen folgen. Alles Wissen über Gott und alle Erkenntnis von Gott hat bei Calvin ein bestimmtes Ziel: es muss uns zur Verehrung Gottes führen und in uns die Hoffnung auf ein ewiges Leben wirken. Alles andere ist eitler Schein. Darum kann die Kunde der Natur auch nur durch den Glauben richtig verstanden werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Nachtrag&lt;/span&gt; 22. Juni 2007: In der gestrigen Ausgabe der Weltwoche (Nr. 25 - 21. Juni 2007 - 75. Jahrgang) gibt es zum Thema Wissenschaft und Religion ein interessantes Interview mit dem österreichischen Physiker Walter Thirring. «&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Sie haben kürzlich in einem Artikel geschrieben, dies sei der Beweis dafür, dass dem Kosmos ein intelligenter Plan zugrunde liege. Das verstehe ich nicht.&lt;/span&gt; Für mich ist offensichtlich, dass ein Plan da ist, dem die Natur unterworfen ist. Diesen Plan haben wir mit den einsteinschen Gleichungen in den Händen, denn sie beschreiben die Gesetze des Kosmos. Intelligent nenne ich den Plan deswegen, weil er sich dem menschlichen Geist erschliesst, genauer gesagt, dem intelligenten Geist, der zur Abstraktion der höheren Mathematik befähigt ist.» &lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.weltwoche.ch/artikel/?AssetID=16748&amp;CategoryID=62" target="_blank"&gt;ganzen Artikel der Weltwoche lesen &gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19486186-2395907618465913864?l=reformiert.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiert.blogspot.com/feeds/2395907618465913864/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2007/06/gotteserkenntnis-in-der-natur.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/2395907618465913864'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/2395907618465913864'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2007/06/gotteserkenntnis-in-der-natur.html' title='Gotteserkenntnis in der Natur'/><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19486186.post-549384351355680051</id><published>2007-06-18T09:38:00.000Z</published><updated>2007-06-18T11:09:05.020Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Institutio'/><title type='text'>Die wahre Religion</title><content type='html'>Inst I,2-4&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;«Das ist reine und verfälschte Religion: Glaube und ernste Gottesfurcht miteinander verbunden!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den ersten Kapiteln geht Calvin der Frage nach, was Religion überhaupt ist. Immerhin schreibt er ein Lehrbuch über die christliche Religion. Bei all dem, was hier zu&lt;span class="on" style="display: block;" id="formatbar_CreateLink" title="" onmouseover="ButtonHoverOn(this);" onmouseout="ButtonHoverOff(this);" onmouseup="" onmousedown="CheckFormatting(event);FormatbarButton('richeditorframe', this, 8);ButtonMouseDown(this);"&gt;&lt;/span&gt; lesen ist, merken wir, dass sich diese wahre Religion nicht aus einer Theologie der Gedanken erschliesst, sondern immer den ganzen Menschen umfasst. Wahre Gotteserkenntnis kann überhaupt nur dort zu Stande kommen, wo ein Mensch Gott in Ehrfurcht und Wahrheit sucht und ihm schliesslich die richtige Verehrung entgegenbringt. Wo Theologie ein Gedankenspiel bleibt, wird sie niemals zur Erkenntnis kommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn wir die Menschen beobachten, können wir sehr gut erkennen, dass sie alle ein Sehnen nach Klarheit in der Frage der Religion in sich tragen. Selbst der Götzendienst ist nur ein Ausdruck davon, dass er Mensch ein religiöses Wesen ist. Die Religion kann keine willkürliche Erfindung einiger Menschen sein, wie es zum Beispiel &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Marx#Philosophie_und_Religionskritik"&gt;Marx&lt;/a&gt; behauptete (Religion ist Opium für das Volk - eine Droge, die die Wahrnehmung täuscht und von der man die Leute befreien muss). Es gab und gibt wohl Leute, die durch falsche Religion andere Menschen beeinflussen. Dieser Einfluss ist allerdings wohl nur darum möglich, weil das Sehnen nach Gotteserkenntnis eben in jedem Mensch vorhanden ist. Es macht keinen Sinn alle Religion zu verwerfen, weil es vorkommt, dass sie missbraucht wird. Vielmehr kann man nur etwas missbrauchen, was es gibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allerdings kann das Sehnen, das Gott in den Menschen hineingelegt hat, bewusst ausgelöscht und betäubt werden. Das tun nicht nur Leute, die Gottes Existenz verneinen, sondern auch jene, die Gottes Richtergewalt und Vorsehung leugnen. Sie wollen nur sich selbst Rechenschaft ablegen über ihr Verhalten und machen ihr ganzes Leben nur von der eigenen Anstrengung abhängig. Wer auf diese Art lebt, wird unempfindlich für das Licht der göttlichen Offenbarung und hartherzig, um etwas von Gott erfahren zu können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schliesslich kann der Mensch sich nicht auf seine eigene Vorstellung von Gott verlassen. Das Sehnen, das er in sich trägt will ihn viel mehr dazu aufrufen, ernsthaft die Wahrheit zu suchen. «Keine Religion ist die rechte, die nicht mit der Wahrheit im Bunde steht.»&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19486186-549384351355680051?l=reformiert.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiert.blogspot.com/feeds/549384351355680051/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2007/06/die-wahre-religion.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/549384351355680051'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/549384351355680051'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2007/06/die-wahre-religion.html' title='Die wahre Religion'/><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19486186.post-7976394935714170165</id><published>2007-06-16T15:11:00.001Z</published><updated>2007-06-16T15:24:26.764Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Institutio'/><title type='text'>Die Erkenntnis Gottes und die Selbsterkenntnis</title><content type='html'>Institutio I,1&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Calvin strebt von Anfang an nach einer guten Ordnung seiner Schrift. Er nimmt den Leser mit in sein Ringen. Die Institutio hat er während Jahren immer wieder umgestellt und neu angeordnet. Hier beginnt er mit der Grundfrage seiner Theologie: Wo sollen wir beginnen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur der Mensch, der sich selbst ehrlich prüft, kann entdecken, dass er an vielen Punkten in seinem Leben und Handeln einen grossen Mangel hat. Er ist vergänglich und kann sich nie ganz dem Guten hingeben. Wir empfinden viel mehr Unwissenheit, Bosheit, Schwachheit und Verderbnis. Wer das sieht, wird zu Gott hingezogen, weil er mit diesem Mangel nicht leben kann. Andererseits kommt sich der Mensch bald recht gut vor, wenn er nur auf sich selbst oder auf Seinesgleichen sieht. Es gibt immer jemand, der sich noch viel schlimmer benimmt, als dass wir es tun. Wer sich an das Schlechte gewohnt hat, kann das Gute nicht mehr recht erkennen. Die Selbsterkenntnis und die Gotteserkenntnis sind in unserem Leben auf mancherlei Arten verknüpft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die rechte Ordnung, so Calvin, verlangt es aber, dass wir bei der Gotteserkenntnis anfangen. Theologie sollte immer beim Ewigen Anfangen. Das wird sinnigerweise ja schon in der Bezeichnung dieses Fachs deutlich (Theologie = die Lehre von/die Worte über Gott).&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19486186-7976394935714170165?l=reformiert.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiert.blogspot.com/feeds/7976394935714170165/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2007/06/die-erkenntnis-gottes-und-die.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/7976394935714170165'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/7976394935714170165'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2007/06/die-erkenntnis-gottes-und-die.html' title='Die Erkenntnis Gottes und die Selbsterkenntnis'/><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19486186.post-7564875483177415529</id><published>2007-06-15T12:36:00.000Z</published><updated>2008-12-08T23:45:45.907Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Institutio'/><title type='text'>Neustart</title><content type='html'>Mein erstes Blog liegt nun schon sehr lange brach. Ich war mir nicht sicher, ob ich es überhaupt noch brauchen würde. Nun aber habe ich einen neuen Verwendungszweck gefunden, der zum Thema dieses Blogs passt. Das neue Design und der neue Untertitel machen ebenfalls auf den Neustart aufmerksam.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe mir vorgenommen endlich einmal Calvins Insitutio ganz zu lesen. Bis anhin habe ich nur einige Ausschnittes dieses grossartigen Buches genossen. Der Unterricht in der christlichen Religion gilt als das Standardwerk von Calvins theologischem Arbeiten. Wer reformiert sein will, sollte es gelesen haben. Also los geht's. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dieser Seite halte ich einige Eindrücke fest, die mir durch den Kopf gehen. Das heisst, dass ich hier keine umfassende Darlegung oder gar Erläuterung dieser mächtigen Schrift machen werde. Vielmehr dient es mir selbst wirklich dran zu bleiben und einige Köstlichekeiten festhalten zu können. Wer hier mitliest, wird hoffentlich selbst dazu animiert die Institutio in die Hand zu nehmen und mitzulesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis bald.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.covenantseminary.edu/worldwide/en/CH523/CH523.asp"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://2.bp.blogspot.com/_l3G-FSt1PdA/RnOZD__RujI/AAAAAAAAAAY/m6Kqb5-vR74/s320/CH523.jpg" border="0" alt="Covenant Worldwide: Calvins Institutes" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Nachtrag&lt;/span&gt;: Wer wie ich per iPod die Schulbank zur Institutio drücken will, der kann das am Covenant Theological Seminary tun. Der Kurs Calvin's Institutes von Dr. David Calhoun steht in MP3 Dateien mit dazu gehörigen PDFs zur Verfügung. &lt;a href="http://www.covenantseminary.edu/worldwide/en/CH523/CH523.asp"&gt;Link&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19486186-7564875483177415529?l=reformiert.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiert.blogspot.com/feeds/7564875483177415529/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2007/06/neustart.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/7564875483177415529'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/7564875483177415529'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2007/06/neustart.html' title='Neustart'/><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_l3G-FSt1PdA/RnOZD__RujI/AAAAAAAAAAY/m6Kqb5-vR74/s72-c/CH523.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19486186.post-113404059302028152</id><published>2005-12-08T10:56:00.000Z</published><updated>2007-06-16T15:09:52.776Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='alte Beiträge'/><title type='text'>Worauf vertraute Henoch?</title><content type='html'>&lt;p&gt;Nachdem Gott Himmel und Erde, alle Tiere und den Menschen gemacht hat, lehnten sich die Menschen gegen sein Gebot auf und wollten selbst bestimmen, was für sie gut ist. So konnten sie nicht mehr in der heiligen Gegenwart Gottes bleiben und wurden aus dem Leben in den Tod geschickt. Doch Gott gab ihnen ein Versprechen mit. Ihre Situation wird sich einmal ändern. Zur Schlange, dem Tier, das die Menschen zum Ungehorsam verführt hatte, sagt er nämlich (1. Mose 3,15): "Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Samen und ihrem Samen: Er wird dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen."&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;Im Rückblick sehen wir in diesen Worten eine grosse Verheissung auf Jesus Christus. Er hat dem Bösen den Garaus gemacht, weil er es besiegt hat. Es ist den widergöttlichen Kräften nicht gelungen Christus im Tod zu halten. Nein, er ist auferstanden. So konnten sie ihn bloss in die Ferse stechen, aber nicht besiegen. Nein, Christus hat über das Böse triumphiert (Kolosser 2,15). Darum können wir heute sicher sein, dass jeder, der auf Christus vertraut, sicher gerettet werden wird. Nichts kann ihn mehr zurückhalten. Ja, wir haben es gut. Aber wie ging es den Leuten, die vor Christus lebten?&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;Um dieser Frage ein wenig nachzugehen, habe ich Henoch ausgesucht. Von ihm heisst es, dass er ganz mit Gott gelebt hat und darum von Gott direkt in den Himmel genommen wurde (1. Mose 5,24). Wie kann das sein. Er gehört doch auch zu der Menschheit, die Gott von sich weggeschickt hat. In Hebräer 11,5 lesen wir, dass Henoch Glauben hatte und darum entrückt wurde. Welchen Glauben hatte Henoch? Das Kapitel 11 aus dem Hebräerbrief macht klar, dass die Menschen nur ein Glaube retten kann. Es ist der Glaube daran, dass Gott seine Verheissung erfüllt und dem Menschen wieder Gerechtigkeit geben wird. Henoch hat auf Christus vertraut und auf nichts anderes.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;Warum verwende ich so viele Zeilen, um über ein so alte Geschichte nachzudenken? Warum ist es für uns heute noch entscheidend, was Henoch dachte und glaubte? Manche denken, dass Gott immer wieder neue Versuche unternommen hat, um mit den Menschen zusammen zu leben. Erst hat er ihnen ein Paradies gemacht, das sie aber verspielten. Dann hat er sie auf freien Fuss gesetzt und musste feststellen, dass sie immer weiter von ihm fort liefen. Danach rettete er Noah und seine Familie und wollte mit ihnen einen neuen Anfang machen. Dieser Neustart hielt aber leider auch nicht lange hin. So wählte er sich Abraham aus, liess ihn zu einem grossen Volk werden, gab ihm seine Gebote und religiöse Anweisungen. Aber auch diese Gemeinschaft ist gescheitert. So blieb Gott zuletzt nichts anderes übrig, als seinen eigenen Sohn hinzugeben. So denken viele Christen. Sie denken, dass der Mensch Gott entglitten ist und er sich jetzt aufmacht, um ihn zu retten. So hat er im Laufe der Geschichte einige erfolglose Rettungsaktionen unternommen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;Diese Einstellung gehört nicht zur reformierten Theologie. Nein, wir gehen vielmehr von einem ewigen Heilsplan aus, den Gott schon vor Grundlegung der Welt in sich gefasst hat (Epheser 1,4). Er wollte die Menschen retten, in dem er ihnen in seinem Sohn die nötige Gerechtigkeit schenkt. Wenn Gott Versuche machen müsste, wäre er weder allmächtig noch allwissend. Es liegt in Gottes Wesen, dass er sich diesen einzigen Rettungsplan gefasst hat und ihn auch verwirklicht. Die Menschen vor Christus haben ihn bereits erkannt und auf diesen einzigen Erlöser gehofft. Lest nur einmal die Psalmen von David. Sie sind ein wahres Zeugnis davon, dass er den Plan seines Gottes erkannt hatte. So gilt für uns heute noch, dass wir allmächtigen und allwissenden Gott haben, der mit seinem Plan sicher zum Ziel kommt. Ihm können wir ganz vertrauen. Um dieses Vertrauen auf den ewigen Gott zu stärken, schreibt Paulus an Timotheus (2. Timotheus 1,9): Er hat uns ja errettet und berufen mit einem heiligen Ruf, nicht aufgrund unserer Werke, sondern aufgrund seines eigenen Vorsatzes und der Gnade, die uns in Christus vor ewigen Zeiten gegeben wurde.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19486186-113404059302028152?l=reformiert.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiert.blogspot.com/feeds/113404059302028152/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2005/12/worauf-vertraute-henoch.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/113404059302028152'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/113404059302028152'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2005/12/worauf-vertraute-henoch.html' title='Worauf vertraute Henoch?'/><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19486186.post-113350729019348373</id><published>2005-12-02T06:30:00.000Z</published><updated>2007-06-16T15:10:15.583Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='alte Beiträge'/><title type='text'>Sola Scriptura</title><content type='html'>&lt;p&gt;Warum gibt es überhaupt die Reformierte Kirche? Im 16. Jahrhundert gab es Priester und Mönche, die sich über ihre eigene Kirche - die römisch-katholische - sehr wunderten. Sie sahen den moralischen Zerfall, der überall sichtbar wurde; auch in der Kirche selbst. Sie sahen den Irrglauben, die Ungewissheit und Verkehrtheit der Lehre. So nahmen sie die Bibel in die Hand und machten einige Interessante Entdeckungen. Es gab Dinge, welche die Kirche lehrte, die der Bibel sogar widersprochen haben (Ablasshandel, Messe, Zölibat ...). Nach langem Zögern entschlossen sie sich es zu wagen. Sie hielten an der Wahrheit fest, die sie in der Bibel entdeckt haben und lehnten die Lehre des Papstes ab. «Sola scriptura» - «nur die Schrift» wurde zu ihrem Leitspruch. Nach ihr wollten sie ihren Glauben ausrichten. Das hatte zur Folge, dass sie aus der Kirche ausgeschlossen wurden - sie wurden als vogelfrei erklärt. Wegen ihrer Überzeugung zur Bibel lebten sie in grosser Gefahr, einige von ihnen wurden sogar getötet. Die Absicht, welche die Priester und Mönche veranlasste sich mit ihrer Kirche auseinanderzusetzen, misslang. So entstand eine neue reformierte (neu geformt - auf die heilige Schrift hin) Kirche.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;Diese Grundlage unterscheidet bis heute die römisch-katholische von der reformierten Kirche. Darin sind sich wohl alle Reformierten einig. Während in der römisch-katholische Kirche die Kurie lehrbestimmende Gewalt ist, akzeptieren die reformierten Kirchen weiterhin einzig die heilige Schrift als Grundlage für ihre Lehre und ihren Glauben. Wieder müssen wir uns fragen, ob das heute wirklich noch Sinn macht. Kann der moderne Mensch sich einem so alten Buch verpflichten? Wir heben uns heute gerne ab von der vergangenen Zeit. Damals, so meinen wir, steckten die Menschen im Dunkel und wussten vieles nicht, was wir heute genau erklären können. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;Trotzdem hat sich wieder etwas nicht verändert: die Auflehnung gegenüber der Botschaft der Bibel - gegen das Evangelium. Schon Paulus schreibt an die Korinther (1Kor 1,21): «Denn weil die Welt durch ihre Weisheit Gott in seiner Weisheit nicht erkannte, gefiel es Gott, durch die Torheit der Verkündigung diejenigen zu retten, die glauben.» Es ist nichts neues, dass den Menschen das Evangelium nicht schmeckt. Sie verlassen sich gerne auf ihre eigenen Erkenntnisse. So haben die Griechen ihr Leben auf ihre Erkenntnis, die Gnosis, aufgebaut. Warum sollte man sich die wahre Erkenntnis vorschreiben lassen? Im Mittelalter verliess man sich auf die Scholastik (vom lateinischen schola=Schule). Die Kirche baute ein Lehrsystem auf, das für alle verbindlich galt. Warum sollte plötzlich etwas anderes gelten? Niemand konnte es sich vorstellen ihre Weisheit zu verlassen. Dann wurden die Menschen aufgeklärt. Sie nahmen nicht mehr alles hin, was man ihnen sagte und trauten sich alles zu hinterfragen. Warum sollte ein altes Buch verbindlich sein? Heute werden wir von dem angetrieben, was wir selbst erreichen können. Wir haben es gesehen, was alles drinliegt. Warum sollten wir uns jetzt von der Bibel eingrenzen lassen? Die Einstellung des Menschen ist nicht neu. Immer wieder reiben wir uns an dem Anspruch, den die heilige Schrift an uns stellt. Sie will verbindlich sein, weil sie Gottes ewiges Wort ist.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19486186-113350729019348373?l=reformiert.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiert.blogspot.com/feeds/113350729019348373/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2005/12/sola-scriptura.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/113350729019348373'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/113350729019348373'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2005/12/sola-scriptura.html' title='Sola Scriptura'/><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19486186.post-113345103014353534</id><published>2005-12-01T15:16:00.000Z</published><updated>2007-06-16T15:10:29.935Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='alte Beiträge'/><title type='text'>Reformierte Theologie</title><content type='html'>&lt;p&gt;Heute gibt es ja verschiedene Meinungen, was reformierte Theologie wirklich ist. Der wissenschaftlich denkende Mensch lässt es sich heute nicht mehr nehmen, dass er sich frei und offen über Gott und die Welt Gedanken macht. Er lässt sich nicht mehr so leicht vorschreiben, was er zu glauben hat.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;Darum will ich mich auf dieser Seite auf den Weg machen. Was sollen wir glauben? Was ist reformierte Theologie? Kann heute noch genauso über Gott nachgedacht und geredet werden wie im 16. Jahrhundert. Sicher haben sich die Umstände, in denen wir heute leben geändert. Bei Vielem können wir sagen: Gott sei Dank hat es sich verändert. Etwas aber ist immer noch genau so, wie damals: Gott selbst. Er ist der Ewige, der Unwandelbare. Darum können wir die Gedanken und Anliegen der Reformation nicht einfach über Bord werfen, ohne dass unser Glaube über kurz oder lang Schiffbruch erleiden wird. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;Was reformierte Theologie ausmacht und warum wir sie heute noch genauso (oder vielleicht müsste man sagen: erst recht wieder) nötig haben, davon soll in diesem Blog die Rede sein.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19486186-113345103014353534?l=reformiert.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiert.blogspot.com/feeds/113345103014353534/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2005/12/reformierte-theologie.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/113345103014353534'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/113345103014353534'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiert.blogspot.com/2005/12/reformierte-theologie.html' title='Reformierte Theologie'/><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
